
Insolvenzverfahren: Deko-Kette Depot schließt 66 Filialen
Insolvenzverfahren Deko-Kette Depot schließt 66 Filialen Das Geschäft mit Dekoartikeln läuft nicht. Deshalb muss der Filialhändler Depot bundesweit erneut eine große Zahl an Geschäften dichtmachen. Inzwischen steht...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Insolvenzverfahren Deko-Kette Depot schließt 66 Filialen Das Geschäft mit Dekoartikeln läuft nicht. Deshalb muss der Filialhändler Depot bundesweit erneut eine große Zahl an Geschäften dichtmachen. Inzwischen steht fest, welche Standorte betroffen sind.
05 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Depot-Filiale in Hannover: Weitere Schließungen möglich Foto: Alicia Windzio / dpa Die Deko-Kette Depot schließt im Zuge des laufenden Insolvenzverfahrens 66 Filialen.
Die Einzelheiten
Das Unternehmen veröffentlichte auf seiner Internetseite eine entsprechende Liste. »Es geht wirtschaftlich leider nicht anders. Wir können nur Läden betreiben, die rentabel sind«, sagte Depot-Geschäftsführer Christian Gries.
Betroffen sind unter anderem Geschäfte in Berlin, Bonn, Braunschweig, Bremen, Dresden, Erfurt, Hamburg, Karlsruhe, Leipzig, Magdeburg, München und Stuttgart. Die meisten sollen nach dem Räumungsverkauf bis Ende Juli schließen, einige sind bereits geschlossen. Zuvor hatten andere Medien über die Schließungen berichtet.
Übrig bleiben damit laut Gries vorerst gut 80 Depot-Filialen. Es könnten jedoch noch mehr schließen, die Verhandlungen mit den Vermietern dauerten an. Etwa 330 Beschäftigte verlieren Gries zufolge ihren Job.
Was Experten sagen
Hinzu kämen weitere Stellen in der Zentrale. Zur Gesamtzahl der verbleibenden Beschäftigten machte er keine Angaben. Drei Gründe für die InsolvenzDas Einzelhandelsunternehmen mit Sitz im unterfränkischen Großostheim war kürzlich erneut in finanzielle Schieflage geraten.
Im Mai beantragte die GDC Deutschland GmbH beim Amtsgericht Aschaffenburg die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung. Als Gründe nannte Gries Zölle, die zunehmende Onlinekonkurrenz durch Plattformen wie Temu sowie die Kaufzurückhaltung der Verbraucher: »Es ist eine schwierige Zeit für den Handel. Viele Kunden schauen stark auf die Preise.
« Depot betrieb vor einigen Jahren noch rund 400 Geschäfte. Während und nach der Coronapandemie kämpfte die Kette mit Schwierigkeiten. Schon 2024 meldete das Unternehmen Insolvenz in Eigenverwaltung an.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




