
IOC beschließt neue Olympia-Prämie: 10.000 Dollar für alle Athleten – auch für Sportmillionäre
Neue Olympia-Prämie 10.000 US-Dollar für alle Athleten – auch für Sportmillionäre Erstmals in seiner 132-jährigen Geschichte beteiligt das IOC die Athletinnen und Athleten an seinen Einnahmen. Für Fußballprofis und...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Neue Olympia-Prämie 10. 000 US-Dollar für alle Athleten – auch für Sportmillionäre Erstmals in seiner 132-jährigen Geschichte beteiligt das IOC die Athletinnen und Athleten an seinen Einnahmen. Für Fußballprofis und Tennismillionäre gibt es aber einen freundlichen Hinweis.
45 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten) 5 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern IOC-Präsidentin Kirsty Coventry in Lausanne: Fond über 140 Millionen Dollar pro Olympia-Zyklus Foto: Cyril Zingaro / EPA Das IOC hat auf seiner 146.
Die Einzelheiten
Vollversammlung in Lausanne nach jahrzehntelanger Ablehnung von Preisgeldern bei Olympia entschieden, die Athletinnen und Athleten erstmals in seiner 132-jährigen Geschichte direkt an den Einnahmen zu beteiligen. Demnach sollen alle Olympia-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer künftig 10. 000 US-Dollar (umgerechnet rund 8800 Euro) erhalten.
Die Organisation legt dafür einen Fond über 140 Millionen Dollar pro Olympia-Zyklus auf, 14. 000 Sportlerinnen und Sportler sollen den Zuschuss beantragen dürfen. Die Entscheidung gilt bereits rückwirkend für die Winterspiele in Mailand/Cortina, das gab das IOC am Mittwoch bekannt.
In Deutschland kommt der Beschluss gut an, etwa bei der Stiftung Deutsche Sporthilfe. »Die Entscheidung des IOC ist ein bedeutender Schritt hin zu mehr Wertschätzung für Olympionikinnen und Olympioniken weltweit«, sagte Max Hartung, Sprecher des Sporthilfe-Vorstandes. Der frühere Fecht-Weltmeister und Olympiateilnehmer, sich einst als Gründungspräsident des Vereins Athleten Deutschland für eine Gewinnbeteiligung der Sportlerinnen und Sportler eingesetzt hatte, ergänzte: »Wer es zu den Spielen schafft, investiert Jahre an harter Arbeit, Disziplin und Verzicht - diese Leistung verdient auch eine direkte finanzielle Anerkennung«.
Was Experten sagen
Bild vergrößern Kirsty Coventry und Pau Gasol, 2025, als Coventry zur neuen IOC-Präsidentin ernannt wurde Foto: Thanassis Stavrakis / AP / dpa Fußballprofis und Tennismillionäre können spendenDer neue Zuschuss sei eine sinnvolle Ergänzung zu bestehenden Förderstrukturen, sagte auch Karin Orgeldinger aus dem Sporthilfe-Vorstand. »Gerade für viele Athletinnen und Athleten kann diese Unterstützung eine spürbare Entlastung bedeuten – sei es zur Sicherung ihrer sportlichen Laufbahn oder mit Blick auf die berufliche Zukunft nach dem Sport«, sagte sie. Allerdings können auch Sport-Millionäre das Geld beantragen.
»Sie sind berechtigt, dieses Geld zu empfangen. Sie entscheiden, wie sie damit umgehen. Wir wollen, dass auch sie gewürdigt werden«, sagte Pau Gasol, der Vorsitzende der Athletenkommission des Internationalen Olympischen Komitees, am Rande des IOC-Sondergipfels in Lausanne.
»Sie sollten das mit Bedacht nutzen«, mahnte Gasol.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




