
Iran-Krieg: USA werden Jahre brauchen, um Waffen zu ersetzen
Studie zu Militärschlägen USA werden Jahre brauchen, um Waffen aus Irankrieg zu ersetzen Die Militäroperation »Epic Fury« in Iran hat für die USA nicht den gewünschten Erfolg gebracht – aber dafür die eigenen...
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Studie zu Militärschlägen USA werden Jahre brauchen, um Waffen aus Irankrieg zu ersetzen Die Militäroperation »Epic Fury« in Iran hat für die USA nicht den gewünschten Erfolg gebracht – aber dafür die eigenen Waffenbestände kräftig dezimiert. Das könnte laut einer Studie auch noch eine Weile so bleiben. 58 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Techniker bringen Waffen an US-Kampfjet an (am 28. Navy / aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Die USA werden einer Studie zufolge mindestens drei Jahre brauchen, um gegen Iran am häufigsten eingesetzte Waffensysteme zu ersetzen. Das gelte sowohl für Tomahawk-Marschflugkörper als auch für Abfangsysteme vom Typ Patriot und THAAD, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Analyse des Zentrums für Strategische und Internationale Studien (CSIS) in Washington. Von der Marine eingesetzten Standardraketen vom Typ SM-3 und SM-6 könnten in rund zwei Jahren neu beschafft werden, hieß es in der CSIS-Analyse weiter.
Sie seien nicht so intensiv eingesetzt worden. Im Irankrieg bestehe durch die geleerten Bestände zwar kein militärisches Risiko für die USA, heißt es in der Studie weiter. Es sei dadurch aber »ein Zeitfenster der Verwundbarkeit für einen möglichen Konflikt im Westpazifik geschaffen« worden.
Was Experten sagen
Das Pentagon hatte die Ausgaben für den Militäreinsatz »Epic Fury« (»Epischer Zorn«) in Iran zuletzt auf 29 Milliarden Dollar (rund 25 Milliarden Euro) beziffert. Pentagon-Finanzchef Jules Hurst führte dies bei einer Kongressanhörung auf »Kosten für die Reparatur und den Ersatz von Militärausrüstung« zurück. Folgen unter anderem für Taiwan und UkraineDie fehlenden Bestände wirken sich auch auf Verbündete aus.
Vor knapp einer Woche hatten die USA ihre Waffenlieferungen an Taiwan nach Angaben des Pentagon auf Eis gelegt (mehr hier). US-Marine-Staatssekretär Hung Cao hat am Donnerstag bei einer Kongressanhörung gesagt, für eine geplante Rüstungslieferung im Umfang von 14 Milliarden Dollar – rund zwölf Milliarden Euro – an Taiwan gebe es »eine Pause, um sicherzustellen, dass wir die Munition haben, die wir für ›Epic Fury‹ brauchen«. Mehr zum Thema Wegen Irankrieg: USA pausieren laut Pentagon Waffenlieferungen an Taiwan – dort wurde man nicht informiert Brief an Trump und US-Kongress: Selenskyj bittet USA um mehr Munition für Patriot-Systeme US-Präsident Donald Trump, der zuvor China besucht hatte, hat die Rüstungslieferung an Taiwan nicht fest zugesagt.
Das weckt Befürchtungen, dass Trump bei der Unterstützung Taipehs nachlassen könnte.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





