
Iran: Masoud Pezeshkian will zensiertes Internet wieder freigeben
Blockade seit Kriegsbeginn Irans Präsident will zensiertes Internet wieder freigeben Seit knapp drei Monaten haben die Menschen in Iran keinen Zugang zum weltweiten Internet – angeblich aus Sicherheitsgründen aufgrund...
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Blockade seit Kriegsbeginn Irans Präsident will zensiertes Internet wieder freigeben Seit knapp drei Monaten haben die Menschen in Iran keinen Zugang zum weltweiten Internet – angeblich aus Sicherheitsgründen aufgrund des US-Angriffs. Nun soll die Zensur zeitnah enden. 41 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Eine Frau in Frankfurt am Main demonstriert gegen die Internetzensur in Iran Foto: Boris Roessler / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Immer wieder zensiert Iran sein Internet, um Proteste in der Bevölkerung zu ersticken.
Auch mit Beginn des Angriffskriegs durch die USA und Israel vor gut drei Monaten hatte das Regime den Zugang zum weltweiten Netz nahezu vollständig blockiert. Nun soll es wieder geöffnet werden: Irans Präsident Masoud Pezeshkian hat die Freischaltung des internationalen Internets angeordnet. Pezeshkian reagierte damit auf eine Entscheidung eines »Sonderstabs«, der zuvor mehrheitlich für die Wiederfreigabe gestimmt hatte.
Laut Nachrichtenagentur Fars musste der Beschluss vor Inkrafttreten noch vom Präsidenten bestätigt werden. Ein konkretes Datum für die Entsperrung wurde bislang nicht genannt. Mitte Mai hatten iranische Medien jedoch über eine mögliche Freischaltung am 5.
Was Experten sagen
Sperrung hatte erhebliche wirtschaftliche FolgenDie Blockade galt seit Kriegsbeginn am 28. Februar nahezu vollständig. Seither konnten die rund 90 Millionen Iranerinnen und Iraner nur das sogenannte »nationale Internet« nutzen, in dem ausschließlich staatlich genehmigte Websites erreichbar sind.
Die Sperre hatte neben gesellschaftlichen auch erhebliche wirtschaftliche Folgen. Besonders betroffen waren die mehr als eine Million Onlinehändler im Land, deren Einnahmen durch die Blockade massiv eingeschränkt wurden. Mehr zum Thema Während Beratungen zum Kriegsende: US-Militär greift Ziele im Süden Irans an Irankrieg und die Folgen: Tourismusbeauftragter sieht in Nahostkrise eine Chance für heimische Reiseziele Gespräche über Ende des Irankrieges: Teheran will noch nicht über Atomprogramm verhandeln Offiziell begründet der Staat die Abschaltung mit Sicherheitsbedenken.
Beobachter gehen jedoch davon aus, dass die Führung vor allem verhindern wollte, dass Berichte, Bilder und Videos über das tatsächliche Ausmaß der Kriegsschäden sowie über die Stimmung im Land in sozialen Medien verbreitet werden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





