
Iran – Parastu Ahmadi: Gericht verurteilt Sängerin wegen Konzertstream zu Peitschenhieben
Unterdrückung von Frauen Iranisches Gericht verurteilt Sängerin wegen Konzertstreams zu Peitschenhieben Weil sie ein Konzertvideo veröffentlichte, auf dem sie kein Kopftuch trug, ist eine Musikerin in Iran bestraft...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Unterdrückung von Frauen Iranisches Gericht verurteilt Sängerin wegen Konzertstreams zu Peitschenhieben Weil sie ein Konzertvideo veröffentlichte, auf dem sie kein Kopftuch trug, ist eine Musikerin in Iran bestraft worden. Auch Mitglieder ihrer Band und ihres Produktionsteams mussten vor Gericht. 27 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Eine verlassene Karawanserei, ein Rasthaus, in Iran Foto: Arne Immanuel Bänsch / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Die iranische Sängerin Parastu Ahmadi ist einem iranischen Medienbericht zufolge wegen eines Konzertstreams ohne Kopftuch verurteilt worden.
Ein Strafgericht in der Provinz Ghom belegte die Musikerin und acht Mitglieder ihrer Band sowie ihres Produktionsteams mit einer Strafe von 74 Peitschenhieben und einem zweijährigen Reise- und Berufsverbot, wie die iranische Zeitung »Emtedad« berichtet. Im Gerichtsbeschluss heißt es demnach, die Gruppe habe online »vulgäre und unmoralische Inhalte« verbreitet. Gegen das Urteil können demnach Rechtsmittel eingelegt werden.
Ahmadi streamte im Dezember 2024 ein Konzert mit ihrer Band aus einer Karawanserei, einem traditionellen Rasthaus, auf YouTube. Damit verstieß sie gleich gegen mehrere der repressiven Gesetze, die Irans Führung verabschiedete: Öffentliche Auftritte von Sängerinnen sind in der Islamischen Republik verboten. Zudem trat Ahmadi ohne Kopftuch und in einem Kleid auf.
Was Experten sagen
Das Video des Konzerts zählt derzeit fast drei Millionen Aufrufe. Empfohlener externer Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen.
Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Deaktivieren Sie Drittanbieter-Inhalte im Privacy-Center Zur Datenschutzerklärung Seit der islamischen Revolution im Jahr 1979 werden Frauen in Iran unterdrückt. Eine strenge Kleiderordnung verpflichtet Frauen unter anderem, ihre Haare in der Öffentlichkeit zu verbergen. Viele iranische Frauen protestieren seit Jahren gegen diese strengen Gesetze.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





