
Iran: Präsident Masoud Pezeshkian weist Rücktrittsgerüchte zurück
Machtkämpfe in Teheran Irans Präsident weist Rücktrittsgerüchte zurück Interne Spannungen, Gerüchte über einen Rücktritt und Debatten über die Machtverteilung: In Teheran wird über die politische Zukunft von Präsident...
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Machtkämpfe in Teheran Irans Präsident weist Rücktrittsgerüchte zurück Interne Spannungen, Gerüchte über einen Rücktritt und Debatten über die Machtverteilung: In Teheran wird über die politische Zukunft von Präsident Masoud Pezeshkian spekuliert. 45 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Präsident Masoud Pezeshkian in Teheran am 18. Mai 2026 Foto: Foad Ashtari / SOPA Images / IMAGO aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Irans Präsident Masud Pezeshkian hat Berichte über einen möglichen Rücktritt zurückweisen lassen.
Sein Büro erklärt, der Präsident werde seine Arbeit fortsetzen und dem iranischen Volk weiterhin dienen. Der oppositionelle Nachrichtensender Iran International hatte zuvor unter Berufung auf eine vermeintliche interne Quelle berichtet, dass Pezeshkian seinen Rücktritt per Brief an den Obersten Führer der Islamischen Republik, Mojtaba Khamenei, eingereicht habe. Die Spekulationen fallen in eine Phase, in der Beobachter von zunehmenden Spannungen innerhalb der iranischen Führung berichten.
Zugleich wird über eine Neuordnung der Machtverhältnisse nach der Ernennung von Mojtaba Khamenei zum Revolutionsführer diskutiert. Vor diesem Hintergrund wirken die jüngsten Äußerungen des Präsidenten wie ein Versuch, den Spekulationen entgegenzutreten. Laut der Nachrichtenagentur Fars sprach Pezeshkian von der Notwendigkeit eines neuen Politik- und Führungsstils.
Was Experten sagen
Die Regierung dürfe sich nicht auf einen kleinen Kreis von Funktionären stützen, sondern müsse Wissenschaftler, Wirtschaftsvertreter und die Bevölkerung stärker einbinden. Mehr zum Thema Mohammad Bagher Ghalibaf: »Ich gehörte zu denen, die auf der Straße Schläge austeilten, und darauf bin ich stolz« Aus Beirut und Berlin berichten Christoph Reuter und Fritz Schaap Nach Machtwechsel in Teheran: So funktioniert das Regime in Iran Von Luana Partimo, Benjamin Eckert und Jonathan Miske (Animationen) SPIEGEL Shortcut: Die ungebrochene Macht der Mullahs Moderiert von Maximilian Sepp An den tatsächlichen Machtverhältnissen in der Islamischen Republik dürfte dies allerdings wenig ändern. Die entscheidenden politischen und sicherheitspolitischen Hebel liegen weiterhin bei den Machtzentralen rund um den Revolutionsführer und die Revolutionswächter.
Beobachter könnten die Reformrhetorik daher auch als Versuch interpretieren, Handlungsfähigkeit und Bürgernähe zu demonstrieren, während gleichzeitig Gerüchte über interne Konflikte und einen möglichen Rücktritt kursieren. Zudem warb Pezeshkian für mehr Offenheit gegenüber der Bevölkerung und rief erneut zum Energiesparen auf. Ein anhaltend hoher Strom- und Gasverbrauch könne die Industrieproduktion beeinträchtigen, warnte der Präsident.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





