
Iran: Zwei Hinrichtungen nach Protesten – Menschenrechtler warnen vor Einschüchterung
Einschüchterung durch Todesstrafe Wieder Hinrichtungen nach Protesten in Iran Iran hat zwei Männer im Kontext der landesweiten Proteste hingerichtet. Menschenrechtsorganisationen sprechen von einem Instrument der...
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Einschüchterung durch Todesstrafe Wieder Hinrichtungen nach Protesten in Iran Iran hat zwei Männer im Kontext der landesweiten Proteste hingerichtet. Menschenrechtsorganisationen sprechen von einem Instrument der Einschüchterung und verweisen auf eine drastisch steigende Zahl von Exekutionen. 01 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Demonstranten fordern ein Ende der Hinrichtungen in Iran Foto: IMAGO/Allison Bailey / IMAGO/NurPhoto In Iran sind wieder zwei Männer im Kontext der Aufstände im Januar hingerichtet worden. Mehdad Mohammadi-Nia und Ashkan Maleki wurde unter anderem zur Last gelegt, während der Massenproteste eine Moschee in Brand gesetzt zu haben, wie das mit der Justiz verbundene Nachrichtenportal Misan berichtete.
Die Einzelheiten
Das Urteil sei am Montagmorgen vollstreckt worden, hieß es weiter. Die Demonstrationen waren Ende Dezember wegen der Wirtschaftskrise im Land ausgebrochen und entwickelten sich rasch zu Massenprotesten gegen die autoritäre Führung. Der Staat ließ sie gewaltsam niederschlagen.
Tausende Demonstranten wurden dabei getötet. Mindestens 17 Menschen hingerichtetIm Zusammenhang mit den Protesten ließ Irans Justiz mindestens 17 Menschen hinrichten, wie die in Norwegen ansässige Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHRNGO) berichtete. »Die Hinrichtung von Demonstranten und Gefangenen, denen sicherheitsrelevante Straftaten vorgeworfen werden, ist ein Mittel der Unterdrückung und der Einschüchterung der Öffentlichkeit«, schrieb die Organisation auf X.
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Was Experten sagen
Amnesty International zufolge wurden im vergangenen Jahr mindestens 2159 Menschen in Iran hingerichtet – der höchste verzeichnete Wert seit 1981. Auch im Kontext des Irankriegs wurden Todesurteile gegen mutmaßliche Spione und politische Gefangene vollstreckt. Die Menschen in Iran bangen: Werden die Gespräche über ein Ende des Kriegs wieder aufgenommen?
Hier berichten Iranerinnen und Iraner über wirtschaftliche Not, Staatsterror – und ihre Angst vor einer noch düstereren Zukunft.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





