
Isar Aerospace: Münchner Raumfahrt-Start-up sagt erneut Startversuch ab
Isar Aerospace Münchner Raumfahrt-Start-up sagt erneut Startversuch ab Mehrfach sind Testflüge des deutschen Raumfahrtunternehmen Isar Aerospace in diesem Jahr bereits gescheitert. Der für Montagabend geplante Start...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Isar Aerospace Münchner Raumfahrt-Start-up sagt erneut Startversuch ab Mehrfach sind Testflüge des deutschen Raumfahrtunternehmen Isar Aerospace in diesem Jahr bereits gescheitert. Der für Montagabend geplante Start musste nun ebenfalls abgesagt werden. 53 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Trägerrakete »Spectrum« von Isar Aerospace Foto: Brady Kenniston / Isar Aerospace / Photo Wingmen Media / AP / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Das deutsche Raumfahrt-Start-up Isar Aerospace hat den für Montag geplanten zweiten Testflug seiner »Spectrum«-Rakete kurz vor dem Start abgesagt.
Als Grund nannte das Unternehmen Probleme im Flüssigkeitssystem der Rakete. Es würden weiterhin Abweichungen vom Sollwert in den Flüssigkeitssystemen des Raumfahrzeugs festgestellt, erklärte das Unternehmen auf seiner Internetseite. »Die Teams analysieren derzeit die neuen Daten, um die Ursache zu ermitteln«, hieß es weiter.
Die 28 Meter lange zweistufige Spectrum-Rakete mit fünf Satelliten an Bord sollte um 22. 00 Uhr vom Weltraumbahnhof Andöya nördlich des Polarkreises abheben. Der Testflug der zweiten Mission »Onward and Upward« (vorwärts und aufwärts) der Rakete war seit Januar geplant und bereits mehrfach wegen technischer Probleme oder ungünstiger Wetterbedingungen verschoben worden.
Was Experten sagen
Ein für Anfang April geplanter Testflug war wegen eines vermuteten Lecks in einem mit Verbundwerkstoff ummantelten Druckbehälter abgesagt worden. Im März vergangenen Jahres hatte das Unternehmen einen ersten Testflug unternommen. Die Rakete war dabei – ebenfalls in Andöya – erfolgreich gestartet und war nach 30 Sekunden Flug planmäßig ins Meer gestürzt.
Der erste Testflug der Spectrum-Rakete war der erste Start einer Orbitalrakete in Kontinentaleuropa außerhalb Russlands. Bild vergrößern Start der Rakete Ende März Foto: Bei der zweiten Mission sollte die Trägerrakete nun mit Nutzlast an Bord starten: fünf Kleinsatelliten und ein Experiment. Das Raumfahrt-Start-up Isar Aerospace aus Ottobrunn bei München baut Trägerraketen für den Transport kleiner und mittelgroßer Satelliten.
Die zweistufige Spectrum-Rakete soll mit ihren zehn Triebwerken Nutzlasten von bis zu tausend Kilogramm in erdnahe Umlaufbahnen befördern. Mehr zum Thema Raumfahrt: Startversuch für deutsche »Spectrum«-Rakete abgebrochen Weltraum: Raketen, Satelliten, Spionage: Deutschland investiert in Militärtechnik fürs Weltall Krieg im All: »Der Weltraum war noch nie friedlich« Ein Interview von Christoph Seidler Isar Aerospace wurde 2018 gegründet und hat seitdem mehr als 500 Millionen Euro an Kapital eingesammelt.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





