
Israel: Benjamin Netanyahu sieht »dramatische Wendung« im Libanon – scharfe Kritik aus Berlin, Paris und London
Einnahme von Ritterburg Netanyahu sieht »dramatische Wendung« im Libanon – scharfe Kritik aus Berlin, Paris und London Israels Armee dringt so weit in den Libanon vor wie seit 26 Jahren nicht mehr. Was Benjamin...
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Einnahme von Ritterburg Netanyahu sieht »dramatische Wendung« im Libanon – scharfe Kritik aus Berlin, Paris und London Israels Armee dringt so weit in den Libanon vor wie seit 26 Jahren nicht mehr. Was Benjamin Netanyahu als Erfolg verkauft, stößt in Europas Machtzentralen auf Ablehnung. Besonders aus Paris kommen klare Worte.
33 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (6 Minuten) 6 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Israelische Soldaten an der Burg Beaufort im südlichen Libanon (am 31.
Die Einzelheiten
Mai) Foto: Israel Defense Forces / Xinhua / IMAGO aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich?
Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Seit sechs Wochen gilt offiziell eine Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon. Davon war an diesem Wochenende wenig zu spüren, im Gegenteil: Die Bodenoffensive der israelischen Armee wurde auf Anordnung von Regierungschef Benjamin Netanyahu noch ausgeweitet.
Dabei wertete der Premier die Einnahme der strategisch wichtigen Burg Beaufort im Libanon als »dramatische Wendung« im Kampf gegen die proiranische Hisbollah. Netanyahu sprach in einem am Sonntag veröffentlichten Video zudem von einer »dramatischen Etappe« in der israelischen Bodenoffensive gegen die von Iran unterstützte Miliz. Die auch unter dem Namen Kalaat al-Schakif bekannte mittelalterliche Kreuzritterburg gilt wegen ihrer Lage mit Blick über weite Teile des Südlibanon als strategisch wichtig (mehr hier).
Was Experten sagen
Israels Armee hatte die Festung bereits im Libanonkrieg 1982 erobert und nutzte sie bis zu ihrem Rückzug aus dem Libanon im Jahr 2000 als Stützpunkt. In der Umgebung der Burg war am Sonntag Artilleriefeuer zu hören, wie ein -Reporter berichtete. Über der Burg wehte die israelische Flagge.
Bild vergrößern Die israelische Flagge weht zusammen mit der Flagge der Golani-Brigade über der Burg Beaufort Foto: Die Hisbollah erkennt die ausgehandelte Waffenruhe nicht an. Die Miliz erklärte ihrerseits, am Sonntag Infrastruktur in den nordisraelischen Orten Schlomi und Naharija angegriffen zu haben. In der Gegend der israelischen Hafenstadt Akko ertönte Luftschutzalarm.
Später erklärte die Miliz, sie greife israelische Stellungen nahe Beaufort an. Scharfe Kritik am israelischen Vorgehen im Libanon kam aus Frankreich. »Nichts rechtfertigt die derzeitige massive Eskalation im Südlibanon«, erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





