
Israel - Libanon: Bezalel Smotrich will für jede Hisbollah-Drohne zehn Gebäude in Beirut fallen sehen
Bezalel Smotrich Israels Hardliner will für jede Hisbollah-Drohne zehn Gebäude in Beirut fallen sehen Irans Top-Verhandler sind in Katar, um über einen Deal mit Donald Trump zu sprechen. Währenddessen eskaliert der...
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Bezalel Smotrich Israels Hardliner will für jede Hisbollah-Drohne zehn Gebäude in Beirut fallen sehen Irans Top-Verhandler sind in Katar, um über einen Deal mit Donald Trump zu sprechen. Währenddessen eskaliert der Konflikt zwischen der Hisbollah und Israel. Der alternde Premier Netanyahu setzt im Wahlkampf auf Härte.
37 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Bezalel Smotrich Foto: Menahem Kahana / aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Israels Finanzminister Bezalel Smotrich hat Ministerpräsident Benjamin Netanyahu aufgefordert, als Reaktion auf zunehmende Drohnenangriffe der Hisbollah wieder Ziele in Beirut zu bombardieren. Für jede Drohne sollten zehn Gebäude in der libanesischen Hauptstadt fallen, sagte er. Smotrich ist ein geschickter Kommunikator in eigener Sache.
Würde heute gewählt werden, käme der extrem rechte Politiker mit seiner Partei nicht ins Parlament, gleichzeitig hat er aber aktuell neben seinem Posten als Finanzminister auch noch einen Quasi-Ministerposten im Verteidigungsministerium. Er kann in dieser Funktion beispielsweise Gelder freigeben. Genau das hat der bei den Wählern unbeliebte Smotrich nun angekündigt: Ein Sonderbudget von rund zwei Milliarden Schekel (rund 590 Millionen Euro) will er demnach bewilligen, um dem Verteidigungssektor die Entwicklung von Gegenmaßnahmen gegen die Hisbollah-Drohnen zu ermöglichen.
Was Experten sagen
(Lesen Sie hier ein Porträt ) Bild vergrößern Israelische Artillerie schießt Richtung Südlibanon Foto: Odd Andersen / Netanyahu ist im Wahlkampf und hat wohl auch deshalb auf den Druck seines radikalen Ministers reagiert. Der 76-Jährige ordnete nach eigenen Angaben eine Verstärkung der israelischen Militäroffensive gegen die von Iran unterstützte Schiitenmiliz im Libanon an. »Ich habe eine noch größere Beschleunigung unserer Operationen befohlen«, sagte Netanyahu am Montag in einer auf der Onlineplattform Telegram veröffentlichten Videobotschaft.
»Wir werden unsere Angriffe wie unsere Feuerkraft verstärken und wir werden sie zerschlagen«. Bild vergrößern Israels Premier Benjamin Netanyahu Foto: Ohad Zwigenberg / AP / dpa Eigentlich gilt zwischen Israel und dem Libanon seit Mitte April eine Waffenruhe. Netanyahu verwies jedoch auf die fortgesetzten Angriffe durch die Hisbollah.
Die Miliz greift Israel mit Drohnen an, darunter wohl auch mit Glasfaserdrohnen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





