
ISS: Luftleck im russischen Segment versetzt Raumstation in Alarmzustand
ISS-Astronauten ziehen sich in Raumkapsel zurück – Luftleck im russischen Segment Wegen eines Luftlecks im russischen Segment der Internationalen Raumstation hat die Nasa die Crew angewiesen, sich in ihre Raumkapseln...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: ISS-Astronauten ziehen sich in Raumkapsel zurück – Luftleck im russischen Segment Wegen eines Luftlecks im russischen Segment der Internationalen Raumstation hat die Nasa die Crew angewiesen, sich in ihre Raumkapseln zurückzuziehen. Möglicherweise muss bald evakuiert werden. 16 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Internationale Raumstation ISS Foto: NASA Johnson aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Auf der Internationalen Raumstation (ISS) ist die Besatzung in Alarmbereitschaft versetzt worden.
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa wies die Astronautinnen und Astronauten am Freitag an, sich in ihre angedockten Raumfahrzeuge zurückzuziehen und sich auf eine mögliche Evakuierung vorzubereiten. Hintergrund ist ein sich verschlimmerndes Luftleck im russischen Teil des orbitalen Labors. Nach Angaben der Nasa handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme, während eine russische Crew versucht, die undichte Stelle zu lokalisieren und abzudichten.
Das Leck habe sich zuletzt ausgeweitet, weshalb die Abläufe an Bord auf einen möglichen Notfall ausgerichtet wurden. Die Astronauten sollten demnach in ihren Raumkapseln »sheltern« – also in einer geschützten Position verbleiben – und bereit sein, die Station im Ernstfall zu verlassen. Das passiert nicht zum ersten Mal.
Was Experten sagen
So kam es etwa 2020 zu einem ähnlichen Szenario. Damals gab es gleich mehrere undichte Stellen. Ein Loch fixierten die Raumfahrer damals vorübergehend sogar mit einem Teebeutel, der sich in der Schwerelosigkeit auf die undichte Stelle zubewegte.
Die etwa 4,5 Zentimeter lange Öffnung wurde gestopft, löste das Problem aber nicht. Es dauerte damals Wochen, um alle Stellen zu reparieren. Auf der mehr als 25 Jahre alten Raumstation kommt es immer wieder zu Pannen.
Die aktuelle »Crew 12« an Bord besteht aus der Nasa-Astronautin Jessica Meir, ihrem Kollegen Jack Hathaway, dem Kosmonauten Andrej Fedjajew und der Französin Sophie Adenot, Astronautin der europäischen Raumfahrtagentur Esa. Mehr zum Thema Medizinischer Notfall: Astronauten gelingt Turbo-Rückkehr von der ISS Rückholung von ISS-Besatzung: »Faule Menschen sind die besseren Raumfahrer« Ein Interview von Olaf Stampf Notfall auf der Internationalen Raumstation: Crew auf der Erde gelandet – vom Mars führt so schnell kein Weg zurück Von Christoph Seidler Mitte Januar war »Crew 11« – die US-Astronauten Zena Cardman und Michael Fincke, der japanische Raumfahrer Kimiya Yui und der russische Kosmonaut Oleg Platonow – wegen eines medizinischen Problems vorzeitig zurück zur Erde gebracht worden. Es war der erste solche Fall in der rund 25-jährigen Geschichte der ISS.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





