
Italo bestellt Schnellzüge bei Siemens
Neues Bahnprojekt Italo bestellt Schnellzüge bei Siemens Italo bereitet sich auf seinen Markteintritt in Deutschland vor: Das Unternehmen hat Züge bei Siemens in Milliardenhöhe bestellt, ab 2028 sollen 18 deutsche...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Neues Bahnprojekt Italo bestellt Schnellzüge bei Siemens Italo bereitet sich auf seinen Markteintritt in Deutschland vor: Das Unternehmen hat Züge bei Siemens in Milliardenhöhe bestellt, ab 2028 sollen 18 deutsche Städte angefahren werden. 42 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Hochgeschwindigkeitszug von Italo Foto: Gregorio Borgia/ AP Der Eintritt des italienischen Zugunternehmens Italo in den deutschen Fernverkehrsmarkt auf der Schiene wird konkreter: Der Konzern will vom Zugbauer Siemens Mobility für etwa drei Milliarden Euro 26 Hochgeschwindigkeitszüge kaufen. Der Vertrag enthält laut einer Mitteilung des Konzerns die Option auf 14 weitere Züge. Bei den Zügen handelt es sich den Angaben zufolge um den Siemens Velaro Multi System.
Die Einzelheiten
Diese sind baulich und optisch eng verwandt mit den ICE-3- und ICE-3-Neo-Zügen der Deutschen Bahn. Hergestellt werden die Fahrzeuge laut Italo im Siemens-Werk in Krefeld. Zudem sei mit Siemens ein Instandhaltungsvertrag mit einer 30-jährigen Laufzeit abgeschlossen worden.
Die Wartung soll in Dortmund erfolgen. Insgesamt investiert Italo für den Markteinstieg rund 3,6 Milliarden Euro. Das umfasst neben der Beschaffung und Wartung der Züge auch Ausgaben für die Einstellung und Ausbildung von rund 2500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Investitionen in Bahnhöfe und IT-Infrastruktur.
»Wir wollen den Fahrgästen in Deutschland eine größere Auswahl, häufigere Verbindungen, faire Preise und einen hochwertigen Service bieten«, sagte Italo-Chef Gianbattista La Rocca. Mehr zum Thema Fernverkehr: Bahn-Herausforderer Italo bremste bei Marktöffnung in ItalienVon David Böcking und Gerald Traufetter 2 Min Zur Merkliste hinzufügen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen Bahnprojekt Italo: Ex-Ferrari-Boss will Hochgeschwindigkeitszüge in Deutschland betreiben 2 Min Zur Merkliste hinzufügen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen Fernverkehr mit Flixtrain und Italo: Die Bahn bekommt Konkurrenz – von gleich zwei ZugbetreibernVon David Böcking, Martin Hesse und Gerald Traufetter 5 Min Zur Merkliste hinzufügen 5 Min Zur Merkliste hinzufügen Italo will ab 2028 eigenen Angaben zufolge auf zwei Hauptkorridoren verkehren: München-Köln-Dortmund und München-Berlin-Hamburg. »Damit werden 18 Städte auf einem 1300 Kilometer langen Streckennetz mit insgesamt 50 täglichen Verbindungen angebunden«, teilte das Unternehmen mit.
Bahnbranche aufgeschrecktMit der Ankündigung haben die Italiener die deutsche Bahnbranche aufgeschreckt. Gewerkschaften, Fahrgastverbände und die Deutsche Bahn selbst warnen davor, dass ein weiterer Wettbewerber auf dem ohnehin schon an vielen Stellen überlasteten Schienennetz dazu führen könnte, dass Fern- und Regionalverkehr in der Fläche reduziert werden.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




