
Itamar Ben-Gvir, Bezalel Smotrich: Einreiseverbot von Irland für Israels Minister
Rechtsextreme israelische Minister Irland verhängt Einreiseverbot gegen Itamar Ben-Gvir und Bezalel Smotrich Spanien, Slowenien, Australien, Neuseeland, Norwegen, Großbritannien: Die Liste der Länder, die Sanktionen...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Rechtsextreme israelische Minister Irland verhängt Einreiseverbot gegen Itamar Ben-Gvir und Bezalel Smotrich Spanien, Slowenien, Australien, Neuseeland, Norwegen, Großbritannien: Die Liste der Länder, die Sanktionen gegen Itamar Ben-Gvir und Bezalel Smotrich verhängen, ist lang. Nun untersagt auch Dublin ihnen die Einreise. 12 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Itamar Ben-Gvir und Bezalel Smotrich 2022 in der Knesset Foto: Abir Sultan / EPA aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Die beiden rechtsextremen israelischen Minister Itamar Ben-Gvir und Bezalel Smotrich können künftig nicht mehr nach Irland reisen, gegen sie besteht ab jetzt ein Einreiseverbot.
Justizminister Jim O'Callaghan habe die Einwanderungsbehörden angewiesen, dem Minister für Nationale Sicherheit und dem Finanzminister die Einreise zu verweigern, sollten sie sich nach Irland begeben wollen, teilte das Justizministerium mit. Die Regierung in Dublin begründete die Entscheidung mit dem Verhalten der beiden Minister im Zusammenhang mit dem Krieg im Gazastreifen. Nach Angaben des irischen Justizministeriums spielten Ben-Gvir und Smotrich eine »entscheidende Rolle bei der Eskalation der anhaltenden Katastrophe in Gaza«.
Irlands Ministerpräsident Micheál Martin sagte bei einem Gipfel in Montenegro, das Verhalten der beiden Minister rechtfertige aus seiner Sicht auch Sanktionen auf EU-Ebene. Martin verwies neben dem Umgang mit Aktivisten einer propalästinensischen Hilfsflotte auch auf wiederholte Äußerungen der beiden Politiker. Ihr Verhalten und ihre Aussagen liefen im Kern auf den Wunsch hinaus, »die Palästinenser aus Palästina zu beseitigen«, sagte der irische Regierungschef.
Was Experten sagen
Auch andere Länder verhängten bereits VerboteFrankreich untersagte Ben-Gvir bereits im Mai die Einreise. Großbritannien hatte im Juni vergangenen Jahres Einreiseverbote gegen beide Minister verhängt, auch andere Länder wie Spanien und Slowenien folgten. Außerhalb der EU wurden Ben-Gvir und Smotrich unter anderem von Australien, Kanada, Neuseeland und Norwegen mit Sanktionen belegt.
Ben-Gvir und Smotrich sind Teil der rechtsgerichteten Koalition von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu. Ben-Gvir war nach der Parlamentswahl 2022 Minister geworden, nachdem ein Bündnis seiner Partei mit Smotrichs Partei Religiöser Zionismus drittstärkste Kraft geworden war. Mehr zum Thema Nach Skandalvideo von Ben-Gvir: Sanktionen gegen israelischen Minister?
Jetzt könnte auch in Deutschland der Widerstand bröckeln Von Timo Lehmann und Christoph Schult Trotz Kritik aus dem Ausland: Israels Parlament stimmt für Todesstrafe Israels Polizeiminister verhöhnt Gaza-Aktivisten im Video.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





