
IW-Studie zur Daseinsvorsorge und Unzufriedenheit: So gut ist Ihre Kommune ausgestattet
»Geographie der Unzufriedenheit« So gut ist Ihre Kommune ausgestattet. Und so zufrieden sind die Bürger Wenn es um Schulen, Schwimmbäder oder den Schienenverkehr geht, sind die Bürger in Deutschland unterschiedlich gut...
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: »Geographie der Unzufriedenheit« So gut ist Ihre Kommune ausgestattet. Und so zufrieden sind die Bürger Wenn es um Schulen, Schwimmbäder oder den Schienenverkehr geht, sind die Bürger in Deutschland unterschiedlich gut versorgt – und damit unterschiedlich erfüllt. So sieht es laut einer IW-Studie in Ihrer Gemeinde aus.
Von Benjamin Possin und Alexander Preker 25. 34 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. Auf Frust und Unzufriedenheit reagierte die Politik in den vergangenen Jahrzehnten oft mit: Geld.
Milliarden flossen für Schulen, Straßen oder Schwimmbäder, kurz für Daseinsvorsorge. Vor Ort wird das jedoch oft gänzlich anders wahrgenommen, wie aus einer umfassenden empirischen Studie zu »Geographien der Unzufriedenheit« von unter anderem Matthias Diermeier, Konrad Doliesen und Melinda Fremerey vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln hervorgeht, die dem SPIEGEL vorab vorliegt. In ihrem Gutachten nähern sich die drei Forscher zunächst der Versorgungslage in den deutschlandweit insgesamt 10.
941 Gemeinden vor Ort an. Hierzu haben sie 17 Einzelindikatoren aus den Bereichen Digitales, Gesundheit, Mobilität, Freizeit und Bildung untersucht – und daraus einen Index gebildet, der sich auch in die einzelnen Bereiche untergliedern lässt. Zu den Indikatoren zählen unter anderem die Anzahl an Schulen, Apotheken, Pflegeeinrichtungen, aber auch die Qualität der Brücken, Nähe zu Flughäfen und Nahverkehr oder das Bestehen von Museen und die Verfügbarkeit von Breitbandinternet.
Was Experten sagen
Finanziert wurde die Untersuchung vom Zigarettenkonzern Philip Morris. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Gemeinden sind groß. An der Spitze des Versorgungsrankings steht Haar nahe München, gefolgt von Offenbach, Frankfurt und Eschborn in Hessen.
Aber auch Memmingen, Berlin, Fahrenkrug in Schleswig-Holstein, Radebeul in Sachsen, Friedrichroda in Thüringen sowie Mühlheim am Main rangieren noch unter den Top Ten. Am unteren Ende steht Hirschthal in der Südwestpfalz – noch hinter Burgjoß in Bayern, Keppeshausen und Übereisenbach (beide Eifelkreis Bitburg-Prüm), Neuenkirchen (Vorpommern-Rügen), Mescherin (Uckermark) oder Kleßen-Görne und Havelaue im Havelland. Beim Blick auf die Deutschlandkarte zeigt sich, dass besonders die dicht besiedelten Räume gut abschneiden, die auf wenig Fläche viel bieten können.
Selbst die größeren ostdeutschen Städte schneiden bei der Versorgung vergleichsweise gut ab. Schlechter sieht die Lage auf dem Land etwa in Mecklenburg-Vorpommern oder in Rheinland-Pfalz aus, aber auch in zahlreichen mittelgroßen Städten.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





