
Jens Spahn in der Kritik: »Was er hier getan hat, ist eine echte Zumutung«
Unionsfraktionschef massiv in der Kritik »Was Jens Spahn hier getan hat, ist eine echte Zumutung« Die Kritik aus den eigenen Reihen an Jens Spahn wird immer lauter. Grund ist sein Leihmutterbaby. Ein Staatssekretär der...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Unionsfraktionschef massiv in der Kritik »Was Jens Spahn hier getan hat, ist eine echte Zumutung« Die Kritik aus den eigenen Reihen an Jens Spahn wird immer lauter. Grund ist sein Leihmutterbaby. Ein Staatssekretär der schwarz-roten Regierung geht auf Distanz, deutliche Worte kommen auch aus der CSU und von den Kirchen.
41 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Jens Spahn mit Ehemann Daniel Funke Foto: Christof Stache / Immer mehr Parteikollegen wenden sich gegen Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU).
Die Einzelheiten
Jetzt hat auch Familien-Staatssekretär Michael Brand (CDU) Spahn wegen seiner Entscheidung für eine Leihmutterschaft scharf kritisiert. »Was Jens Spahn hier getan hat, ist eine echte Zumutung und unglaubwürdig, das muss man so klar sagen«, schreibt der hessische Bundestagsabgeordnete in einem Gastbeitrag für die Samstagsausgabe der »Fuldaer Zeitung«. Brand: Spahn habe »moralisch klaren Rechtsbruch begangen«Die Union lehne Leihmutterschaft ab, »weil sie bekanntlich große Gefahren für die Leihmütter bringt, oft bis hin zur körperlichen Ausbeutung für die Wünsche reicher Auftraggeber«, so Brand.
Die CDU habe diese Position auf ihrem Parteitag erst Anfang des Jahres bekräftigt. Auch Spahn habe Leihmutterschaft öffentlich immer abgelehnt. »Nun hat er über ein Jahr hinweg das dennoch für viel Geld organisiert.
Und das bewusst unter Umgehung des deutschen Rechts dann in den USA. Damit hat er zwar nicht formal, aber moralisch klaren Rechtsbruch begangen«, kritisierte Brand. Darüber müsse »in aller Konsequenz geredet werden, und auch in aller Klarheit«.
Was Experten sagen
Auch in der CSU brodelt esUnterdessen haben auch mehrere CSU-Politiker ihrem Ärger Luft gemacht. »Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten«, sagte Ulrike Scharf dem Bayerischen Rundfunk . Die bayerische Sozialministerin und Vorsitzende der CSU-Frauen-Union sieht an der gesetzlichen Lage in Deutschland »keinen Änderungsbedarf«.
Auf Anfrage des BR stellt sie klar: »Finanzielle Möglichkeiten dürfen nicht über moralische Grundsätze gestellt werden. « Auch Klaus Holetschek, CSU-Fraktionschef im bayerischen Landtag, hält am Verbot der Leihmutterschaft fest. »Was in Deutschland verboten ist, bleibt verboten.
« Es gehe um die »Glaubwürdigkeit unserer Politik und das Werteverständnis der CSU«. »Ich glaube, Jens Spahn wird jetzt erst mal erklären, warum er das getan hat oder was sein Beweggrund war«, so Holetschek weiter. »Und er wird sicherlich auch die richtigen Schlussfolgerungen für sich aus diesem Thema ziehen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




