
Jess Asato: Per KI erzeugte Bikinibilder – Politikerin klagt gegen Elon Musk
Kampf gegen Fakefotos Per KI erzeugte Bikinibilder – Politikerin klagt gegen Elon Musk Mit der Grok-KI von Elon Musk sollen Fakefotos erstellt worden sein, die eine britische Abgeordnete im Bikini zeigen. Nun geht die...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Kampf gegen Fakefotos Per KI erzeugte Bikinibilder – Politikerin klagt gegen Elon Musk Mit der Grok-KI von Elon Musk sollen Fakefotos erstellt worden sein, die eine britische Abgeordnete im Bikini zeigen. Nun geht die Parlamentarierin Jess Asato mit prominenter Unterstützung gerichtlich gegen Musk vor. 39 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Jess Asato im House of Commons: »Als hätte mich jemand ohne meine Zustimmung digital ausgezogen« Foto: House of Commons / UK Parliament / empics / picture alliance Die britische Politikerin Jess Asato hat am Donnerstag erklärt, dass sie wegen Verletzung der Privatsphäre gegen Elon Musks Unternehmen xAI klage. Die Abgeordnete der regierenden Labour-Partei wirft dem Unternehmen vor, dass mithilfe des Chatbots Grok gefälschte Bilder von ihr erstellt wurden.
Die Einzelheiten
Demnach habe jemand Grok im Januar verwendet, um ohne ihre Einwilligung Fakefotos zu erstellen, die sie im Bikini zeigen. Der Vorfall soll sich ereignet haben, nachdem sie die Verbreitung von Deepfake-Pornografie im Internet kritisiert hatte. Nach eigenen Angaben reichte Asato am Mittwoch beim High Court in London Klage ein und beruft sich dabei auf den Missbrauch privater Informationen gemäß dem Datenschutzgesetz.
Sie fordert Schadensersatz und erklärt, sie wolle einen Präzedenzfall schaffen, wonach Unternehmen für die Gestaltung ihrer KI-Systeme haftbar gemacht werden können. »Niemand könnte mich auf der Straße ausziehen und mir einen Bikini anziehen. Ich sehe nicht ein, warum es erlaubt sein sollte, das online mit mir zu machen«, sagte sie.
»Es ist, als hätte mich jemand ohne meine Zustimmung digital ausgezogen. « Asato hofft, dass sich weitere Personen ihrer Klage anschließen. Unterstützung vom PremierministerDer britische Premierminister Keir Starmer erklärte, er unterstütze Asatos rechtliche Schritte zu 100 Prozent.
Was Experten sagen
»Jess Asato handelt absolut richtig«, sagte Starmer gegenüber Journalisten. »In ihrem Fall wurden mit Grok ekelerregende Bilder erstellt. «Nach einem internationalen Aufschrei gegen Deepfake-Pornografie erklärte Musks Unternehmen im Januar, es werde Grok-Nutzern künftig nicht mehr erlauben, Bilder realer Personen zu bearbeiten, um deren Kleidung virtuell zu entfernen.
Ein im vergangenen Jahr im Vereinigten Königreich verabschiedetes Gesetz stellt die Erstellung von nicht einvernehmlich erzeugten Deepfake-Bildern erwachsener Personen unter Strafe.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





