
José Mourinho: Trainer zieht wegen Strafen bei Fenerbahçe Istanbul vor Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
Reaktion auf Strafen in der Türkei Mourinho zieht vor Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Bevor er mutmaßlich bei Real Madrid aufschlägt, beschäftigt sich Trainer José Mourinho mit seiner Vergangenheit bei...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Reaktion auf Strafen in der Türkei Mourinho zieht vor Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Bevor er mutmaßlich bei Real Madrid aufschlägt, beschäftigt sich Trainer José Mourinho mit seiner Vergangenheit bei Fenerbahçe Istanbul. Es geht um Sanktionen wegen Äußerungen über türkische Schiedsrichter und die Liga. 22 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern José Mourinho Foto: Umit Bektas / Trainer José Mourinho wehrt sich vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) gegen Strafen aus seiner Zeit bei Fenerbahçe Istanbul. Nach Angaben des Gerichts sieht er sein Recht auf freie Meinungsäußerung verletzt.
Die Einzelheiten
Demnach hat Mourinho bereits im März 2025 Beschwerde gegen eine Strafe eingelegt, die der türkische Fußballverband TFF Ende 2024 wegen »unsportlicher« Äußerungen verhängt hatte. Nach einem 3:2-Sieg gegen Trabzonspor hatte Mourinho öffentlich den Videoassistenten kritisiert und ihn sarkastisch zum »Man of the match« gekürt. Er sagte damals, er wolle ihn nie wieder im Einsatz sehen.
Zudem behauptete Mourinho, Fenerbahçe werde systematisch benachteiligt. Die türkische Liga »rieche schlecht« und internationale Fans hätten keinen Grund, sie zu verfolgen. Hinzu kam, dass Mourinho mehrfach provokant in Richtung der Anhänger von Trabzonspor gejubelt hatte.
Die Disziplinarkommission sperrte Mourinho danach für ein Spiel und verhängte zwei Geldstrafen in Höhe von insgesamt rund 11. Mourinho: Kein unparteiisches GerichtMourinho mache geltend, der Streit sei nicht von einem unabhängigen und unparteiischen Gericht entschieden worden. So heißt es nun in einer Sachverhaltsdarstellung des EGMR.
Was Experten sagen
Zudem behauptet er, die begründete Entscheidung des Verbands sei ihm nie zugestellt worden und dass sein Recht auf freie Meinungsäußerung durch die ihm auferlegten Sanktionen verletzt worden sei. Der EGMR erklärte die Beschwerde nun für zulässig und übermittelte den türkischen Behörden Fragen. Mehr zum Thema Eklats des Startrainers: Die Akte Mourinho Von Florian Haupt Bayer-Trainer Xabi Alonso: So gut wie Mourinho und Guardiola?
Von Florian Haupt und Benjamin Knaack Profis der Istanbuler Topklubs: Dutzende Fußballer im Zuge des Wettskandals in der Türkei festgenommen Später folgten noch weitere Sanktionen in der Türkei: Im Februar 2025 erhielt Mourinho wegen Rassismusvorwürfen eine Sperre von zwei Spielen und eine Geldstrafe von 14. Zwei Monate danach wurde er nach einem Griff ins Gesicht von Galatasaray-Trainer Okan Buruk für drei Spiele gesperrt und zu 7000 Euro Geldstrafe verurteilt. Mourinho übernahm Fenerbahçe im Juni 2024 und wurde im August 2025 entlassen.
Zuletzt trainierte er Benfica Lissabon, das er in der abgelaufenen Saison auf Rang drei führte.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





