
Jura-Staatsexamen: Zwei der besten Studierenden geben Lerntipps - und fordern Reformen
Bild vergrößern Haben im ersten Examen brilliert: Jurastudierende Martin Scheugenpflug und Lena Großmann Foto: Kamila Ramezani / DER SPIEGEL; Fotos: serggn / iStockphoto / Getty Images; Privat (2) Studierende über...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Bild vergrößern Haben im ersten Examen brilliert: Jurastudierende Martin Scheugenpflug und Lena Großmann Foto: Kamila Ramezani / DER SPIEGEL; Fotos: serggn / iStockphoto / Getty Images; Privat (2) Studierende über Jurastudium »Gute Juristen bekommt man nicht, indem man möglichst viele vorher kaputtmacht« Sie erzielten im Examen Spitzenergebnisse. Und kritisieren das Jurastudium trotzdem scharf. Hier verraten Martin Scheugenpflug und Lena Großmann, wie man in dem brutalen System brilliert.
Und was sich dringend ändern muss. Ein Interview von Markus Sutera 23. 19 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X.
Die Einzelheiten
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SPIEGEL: Frau Großmann, Herr Scheugenpflug, das erste juristische Staatsexamen gilt als eine der härtesten Prüfungen Deutschlands. Wie lange haben Sie sich darauf vorbereitet? Scheugenpflug: Eineinhalb Jahre.
Unter der Woche habe ich acht bis zehn Stunden am Tag gelernt, meistens auch am Wochenende. Fester Bestandteil waren Karteikarten, rund 4000 Stück quer durch alle Rechtsgebiete, in einer App auf dem Handy. Die habe ich überall wiederholt: im Fitnessstudio, beim Zähneputzen.
Was Experten sagen
Großmann: Bei mir waren es auch anderthalb Jahre. Im letzten halben Jahr saß ich jeden Tag 12, 13 Stunden in der Bibliothek. Zu den Personen Lena Großmann, 26, erhielt im ersten Staatsexamen in einer Zivilrechtsklausur 18 Punkte von beiden Korrektoren.
In Berlin und Brandenburg gelang diese Höchstnote in den vergangenen drei Kampagnen unter mehr als 10. 000 Klausuren nur ihr. Sie arbeitet gerade in einer Kanzlei, bevor das Referendariat beginnt.
Martin Scheugenpflug, 26, schloss sein erstes Staatsexamen im April 2023 mit insgesamt 15 Punkten ab, als Bestplatzierter unter fast 1000 Prüflingen in seinem Bezirk. Lediglich eine seiner sechs Klausuren fiel mit neun Punkten aus dem Rahmen. Scheugenpflug wollte das nicht hinnehmen, klagte dagegen – und bekam recht.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




