
Kai Wegner: Berlins Regierender Bürgermeister hat am Morgen des Stromausfalls doch nicht dienstlich telefoniert
Kritik wegen Krisenmanagement Berlins Bürgermeister Wegner hat am Morgen des Stromausfalls doch nicht dienstlich telefoniert Kai Wegner hat über sein Handeln beim Blackout offenbar gelogen. Zu Aussagen des Regierenden...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Kritik wegen Krisenmanagement Berlins Bürgermeister Wegner hat am Morgen des Stromausfalls doch nicht dienstlich telefoniert Kai Wegner hat über sein Handeln beim Blackout offenbar gelogen. Zu Aussagen des Regierenden Berliner Bürgermeisters rudert die Staatskanzlei nach einem Antrag des »Tagesspiegel« zurück. Sie verweist auf Textnachrichten.
23 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Kai Wegner (CDU), Berlins Regierender Bürgermeister, informiert während einer Pressekonferenz zur Lage nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz Foto: Chris Emil Janßen / IMAGO Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat über seine Telefonate am Morgen des Stromausfalls in der Öffentlichkeit offenbar wissentlich die Unwahrheit gesagt.
Die Einzelheiten
Wie der »Tagesspiegel« zuerst berichtete , ergibt sich das aus Informationen der Senatskanzlei zu Wegners dienstlicher Kommunikation am 3. Januar, dem ersten Tag des Blackouts im Berliner Südwesten. Ein Brandanschlag auf eine Kabelbrücke hatte die Stromversorgung von bis zu 45.
000 Haushalten im Bezirk Steglitz-Zehlendorf für vier Tage unterbrochen. Wegner geriet wegen seines Krisenmanagements unter Druck. Nach einem erneuten Eilantrag des »Tagesspiegels« war die Senatskanzlei vom Berliner Verwaltungsgericht zu einer Auskunft verpflichtet worden.
Demnach hat Wegner am Morgen des Stromausfalls, anders als zuvor behauptet, mit niemandem dienstlich telefoniert. 45 Uhr kein Telefonat geführt« worden, erklärte die Senatskanzlei. »Vielmehr fand der Austausch per Textnachrichten statt.
Was Experten sagen
« Das Telefonat um 12. 45 Uhr erfolgte mit Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD). Mehr zum Thema Stromausfall in Berlin: Kai Wegner will sich nicht für Tennismatch entschuldigen 1 Min Zur Merkliste hinzufügen 1 Min Zur Merkliste hinzufügen Berlins Bürgermeister und der Stromausfall: Ist das Wegners Laschet-Moment?
Von Philipp Wittrock 4 Min Zur Merkliste hinzufügen 4 Min Zur Merkliste hinzufügen Diese Information steht im Gegensatz zu Wegners eigenen Worten in einem Interview mit »Welt TV« am 7. Damals hatte Wegner über sein Krisenmanagement wörtlich gesagt: »Ich habe in der Tat um 8. 08 Uhr begonnen, die Telefonate zu führen.
« Der Regierende hat damit in mindestens drei Fällen über seine dienstliche Tätigkeit beim Stromausfall unwahre Angaben gemacht. »Die neuen Erkenntnisse sind gravierend«, sagte Bettina Jarasch, Co-Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen Berlin. Wegner habe in mindestens drei Fällen falsche Angaben zu seiner dienstlichen Tätigkeit während des Stromausfalls gemacht.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





