
Kalifornien: Explosionsgefahr in in Chemietankt gebannt, doch 50.000 Menschen bleiben evakuiert
Chemievorfall bei Los Angeles Explosionsgefahr in Garden Grove gebannt – doch 50.000 Menschen dürfen immer noch nicht nach Hause Die gute Nachricht: Der ganz große Knall ist beim undichten Chemietank im kalifornischen...
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Chemievorfall bei Los Angeles Explosionsgefahr in Garden Grove gebannt – doch 50. 000 Menschen dürfen immer noch nicht nach Hause Die gute Nachricht: Der ganz große Knall ist beim undichten Chemietank im kalifornischen Orange County nicht mehr zu erwarten. Trotzdem bleibt Garden Grove vorerst Geisterstadt.
53 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten) 5 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Leerer Parkplatz in Garden Grove (am 23.
Die Einzelheiten
Mai) Foto: Ted Soqui / EPA Die Geduldsprobe für rund 50. 000 Menschen in Südkalifornien geht weiter. Doch zumindest müssen sie keine Sorgen mehr haben, dass ihre Häuser bei einer möglichen Explosion Schaden nehmen.
Ein Tank mit einer hochgiftigen und leicht entzündlichen Chemikalie auf einem Firmengelände südlich der US-Metropole Los Angeles macht den Behörden seit Tagen Sorgen - und hatte Zehntausende Anwohner aus ihren Häusern getrieben. Seitdem am vergangenen Donnerstag austretender Dampf gesichtet wurde, war die Sorge vor einer Explosion des sich erhitzenden Tanks groß. Nun gibt es Anzeichen einer Entspannung.
Nach Angaben der Feuerwehr des Bezirks Orange County konnte »die Gefahr einer chemischen Explosion beseitigt« werden. »Der Tank hat Druck abgelassen«, sagte Einsatzleiter Craig Covey in einem Video auf dem X-Account der Feuerwehr Orange County. Es blieb zunächst unklar, ob damit jegliche Explosionsgefahr gebannt sein könnte.
Was Experten sagen
Bild vergrößern Feuerwehrleute kühlen den Tank mit Wasser (am 22. Mai) Foto: Jeff Gritchen / The Orange County Register / AP Die Temperatur der Chemikalie namens Methylmethacrylat habe sich stabilisiert und sinke. Ein Riss im Tank hatte zuvor Hoffnung darauf gemacht, dass der Tank Druck im Innern abbauen könnte (mhr dazu hier).
»Das sind unglaublich positive Nachrichten«, sagte Covey. Einsatzkräfte hatten in der Nacht zum Montag weiter den Tank inspiziert, den Riss bestätigt, und festgestellt, dass die Temperatur von 100 Grad Fahrenheit (etwa 37,7 Grad Celsius) auf 93 Grad Fahrenheit (etwa 33,9 Grad Celsius) gesunken war. Die »Wohlfühltemperatur« von Methylmethacrylat liege bei 50 Grad Fahrenheit, sagte Covey dem US-Sender CNN zufolge.
Die Feuerwehr des Bezirks Orange County ist seit Tagen im Einsatz. Maßnahmen wie das Abkühlen des Tanks von außen mit Wasser, mit dem ein Überhitzen und Explodieren verhindert werden soll, hatten nichts gebracht. Im Gegenteil: Die Temperatur der Chemikalie war kontinuierlich gestiegen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





