
Kampf um Al-Obeid: Nimmt der Krieg in Sudan eine entscheidende Wendung?
Kampf um Al-Obeid : Nimmt der Krieg in Sudan eine entscheidende Wendung? Von Christian Meier, Tel Aviv 09.07.2026, 21:01Lesezeit: 4 Min. Kinder in einem Flüchtlingscamp nahe Al-Obeid, 7.7.26AFPDie RSF-Miliz versucht,...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Kampf um Al-Obeid : Nimmt der Krieg in Sudan eine entscheidende Wendung? Von Christian Meier, Tel Aviv 09. 2026, 21:01Lesezeit: 4 Min.
Kinder in einem Flüchtlingscamp nahe Al-Obeid, 7. 26AFPDie RSF-Miliz versucht, die Stadt Al-Obeid einzunehmen. Das könnte das Patt in dem Krieg in Sudan auflösen.
Die Einzelheiten
Fachleute befürchten neue Gräueltaten. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Könnte sich bald wiederholen, was vor einem Dreivierteljahr in Al-Faschir geschehen ist? Bei der Einnahme der westsudanesischen Stadt durch die RSF-Miliz im Oktober 2025 geschahen Massaker, die laut einer Untersuchungsmission der Vereinten Nationen „Anzeichen eines Völkermords“ aufwiesen.
Mindestens 6000 Menschen wurden Schätzungen zufolge innerhalb von drei Tagen von den Milizionären und deren Verbündeten ermordet. Jetzt sieht es so aus, als entwickele sich ein ähnliches Szenario rund 500 Kilometer weiter östlich: in Al-Obeid. Seit Monaten versuchen die „Schnellen Unterstützungskräfte“ (RSF) einen Belagerungsring um die Stadt zu komplettieren, die von der regulären Armee (SAF) gehalten wird.
RSF und SAF kämpfen seit mehr als drei Jahren erbittert um die Macht in Sudan. Die Truppenkonzentrationen und verstärkte Drohnenangriffe rund um Al-Obeid dürften dazu dienen, eine Bodenoffensive vorzubereiten. Die Hauptstadt des Bundesstaates Nord-Kordofan ist strategisch wichtig gelegen.
Was Experten sagen
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Die Anzeichen seien „klar und unmissverständlich“, warnte kürzlich Volker Türk, der Menschenrechtshochkommissar der Vereinten Nationen: In Al-Obeid bahne sich „eine weitere Menschenrechtskatastrophe in Sudan“ an. Vor dem UN-Menschenrechtsrat beschrieb der österreichische Diplomat am Freitag die Lage in der und um die Stadt.
Es gibt kaum noch sauberes Wasser in Al-ObeidDie hat sich in den vergangenen Wochen weiter verschärft. Zusätzlich zu etwa einer halben Million Einwohnern halten sich dort inzwischen knapp 100. Die Organisation Save the Children teilte am Dienstag mit, in den vergangenen zwei Wochen seien in der Gegend rund 11.
000 Menschen neu vertrieben worden, die Hälfte von ihnen Kinder. Auch in Al-Faschir waren zahlreiche Vertriebene zusammen mit den Bewohnern eingekesselt gewesen. Türk hob die Folgen der zunehmenden Drohnenangriffe hervor, die von beiden Kriegsparteien ausgehen: Schulen, Märkte, Tankstellen, Autos würden getroffen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





