
Kanzler und Fussball: Friedrich Merz und das peinlichste Eigentor der WM
Kanzler und Fussball : Friedrich Merz und das peinlichste Eigentor der WM Ein Kommentar von Harald Staun 02.07.2026, 18:31Lesezeit: 2 Min. Lässt als Trainer Führungsqualitäten vermissen: Bundeskanzler Friedrich...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Kanzler und Fussball : Friedrich Merz und das peinlichste Eigentor der WM Ein Kommentar von Harald Staun 02. 2026, 18:31Lesezeit: 2 Min. Lässt als Trainer Führungsqualitäten vermissen: Bundeskanzler Friedrich MerzdpaViele halten das Scheitern der Nationalmannschaft bei der Fußball-WM für ein Sinnbild des Landes.
Aber würden deutsche Tugenden der Wirtschaft weiterhelfen? Oder ist der Trainer schuld? Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Es war keine Überraschung, dass nach dem blamablen Ausscheiden der deutschen Herrenfußballnationalmannschaft bei der WM die Zeit der 80 Millionen Bundestrainer kommen würde.
Die Einzelheiten
Doch diesmal klang es eher so, als handle es sich um 80 Millionen Bundeskanzler: Der Mannschaft habe es an Einsatz und Leidenschaft gefehlt, an Führungsstärke und an der richtigen Mentalität – und damit, so der Tenor in den sozialen und weniger sozialen Medien, sei sie auch ein „Spiegelbild des Landes“. „Die sind alle so satt. Ein Abbild unserer Gesellschaft“, schimpfte „Bild“-Chefin Marion Horn, denn auch „wir“ seien „höchstens noch zweitklassig“: „Unsere Wirtschaft erlebt eine in jeder Hinsicht beispiellose Abwärtsspirale, täglich Pleiten, Deindustrialisierung.
“ Und deshalb trat Horn beherzt zum rhetorischen Elfmeter an: „DER KAISER IST NACKT! Das ist die brutale Wahrheit“, zimmerte sie energisch in die Tasten, denn: „Wenn wir von BILD das nicht sagen, tut es keiner“. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Mit dieser Meinung jedoch war sie ziemlich allein, schließlich konnte man sich kaum retten vor haupt- und nebenberuflichen Diagnostikern der deutschen Seele, die an Seitenlinie ihre Kommentare einwarfen. Wobei sich für die meisten die Parallele zur Konkurrenzfähigkeit des Landes so sehr von selbst zu verstehen schien, dass sie sich gar nicht erst die Mühe machten, den genauen Zusammenhang zwischen der sportlichen Niederlage und der allgemeinen Unterdurchschnittlichkeit zu erklären. Hätte die Mannschaft Paraguay geschlagen, wenn „wir“ unsere Work-Life-Balance weniger wichtig nehmen würden?
Was Experten sagen
Lag es auch an der übertriebenen Bürokratie, dass die Pässe so schlecht ankamen? War die Belegschaft zu faul, in der Verlängerung Überstunden zu machen? Oder fehlte die Bereitschaft von Rudi Völler, bis 67 auf dem Platz zu stehen?
Oder mangelte es vielleicht doch eher an solchen Tugenden, die man eher selten als deutsche bezeichnet: Kreativität, Witz, Eleganz und dem Willen, weite und beschwerliche Wege zu gehen? Was sagt der Kapitän des Kanzlers? Dass ausgerechnet der sonst so leistungsorientierte Bundeskanzler nicht in das allgemeine Gejammer einstimmte, trug ihm viel Spott und Kritik ein: Mit seinem Stolz auf den „Einsatz und Teamgeist“ der Mannschaft habe Friedrich Merz vor allem demonstriert, dass er kein Gespür für die Stimmung im Land hat, warf man ihm vor – als hätte er die gerade noch vermissten Führungsqualitäten damit beweisen können, dem Volk nach dem Maul zu reden.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





