
Kenia: Polizei nimmt acht Schülerinnen wegen Verdachts auf Brandstiftung fest
Tödliches Feuer in Kenia Polizei nimmt acht Schülerinnen wegen Verdachts auf Brandstiftung fest Bei einem Feuer in einem Mädcheninternat in Kenia kamen 16 Menschen ums Leben, Dutzende weitere wurden verletzt. Nun sind...
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Tödliches Feuer in Kenia Polizei nimmt acht Schülerinnen wegen Verdachts auf Brandstiftung fest Bei einem Feuer in einem Mädcheninternat in Kenia kamen 16 Menschen ums Leben, Dutzende weitere wurden verletzt. Nun sind acht Verdächtige festgenommen worden. 38 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Einsatz an der Utumishi Girls Academy in Gilgil in Kenia Foto: Simon Maina / Nach einem tödlichen Feuer an einem Mädcheninternat in der kenianischen Stadt Gilgil hat die Polizei acht Schülerinnen wegen des Verdachts auf Brandstiftung festgenommen. Das teilten die Behörden mit.
Die Einzelheiten
Bei dem Brand am Donnerstagmorgen wurde ein Schlafsaalgebäude der Utumishi Girls Academy zerstört, 16 Menschen kamen ums Leben, 79 weitere wurden verletzt. Den Verdächtigen werde vorgeworfen, einen Brandanschlag geplant und ausgeführt zu haben, teilte die zuständige Einheit der Polizei mit. Sie befinden sich demnach in Polizeigewahrsam.
Das Motiv der Tat müsse noch ermittelt werden. Bildungsminister Julius Ogamba sagte auf einer Pressekonferenz, die vorläufigen Ermittlungen hätten ergeben, dass zwei Lehrkräfte über die mutmaßlichen Pläne der Schüler informiert worden seien, jedoch nichts unternommen hätten, um diese zu verhindern. Die Schule habe zudem die Sicherheitsvorschriften nicht eingehalten, sagte er und verwies auf überbelegte Schlafsäle und einen Notausgang, der während des Brandes verschlossen war.
Der Schulverwaltungsrat sei daher aufgelöst worden, außerdem würden rechtliche und disziplinarische Maßnahmen gegen alle Mitarbeitenden ergriffen werden, die ihre Pflichten verletzt hätten. Mehrfach Brandkatastrophen in SchulenIn der Vergangenheit kam es in Kenia bereits mehrfach zu ähnlichen Brandkatastrophen an Internaten. In mehreren Fällen war es den Schülern wegen vergitterter Fenster oder verschlossener Schlafsäle nicht gelungen, sich in Sicherheit zu bringen.
Im September 2024 waren 21 Jungen beim Brand in einer Internatsschule in der Nähe der Stadt Nyeri ums Leben gekommen. Vor allem in ländlichen Regionen besuchen viele Schülerinnen und Schüler Internate, weil dies oft die einzige Möglichkeit ist, eine höhere Schule zu besuchen – Schulbusse gibt es dort nicht, und zu Fuß kann der Schulweg mehrere Stunden betragen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





