
Kiel: Unbekannte besprühen alevitische Gräber mit roter Farbe
Staatsschutz ermittelt Unbekannte besprühen alevitische Gräber mit roter Farbe Zehn alevitische Gräber auf einem Kieler Friedhof sind von Unbekannten geschändet worden. Der Staatsschutz schließt einen religiösen...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Staatsschutz ermittelt Unbekannte besprühen alevitische Gräber mit roter Farbe Zehn alevitische Gräber auf einem Kieler Friedhof sind von Unbekannten geschändet worden. Der Staatsschutz schließt einen religiösen Hintergrund nicht aus. 10 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Polizeiwagen mit Blaulicht (Symbolbild) Foto: Benedict Bettermann / aal. photo / IMAGO Unbekannte haben auf dem Kieler Südfriedhof alevitische Gräber mit roter Farbe besprüht.
Die Einzelheiten
Der Staatsschutz ermittelt in dem Fall, weil ein religiöser Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann. »Ähnlich gelagerte Fälle« seien bislang aber nicht bekannt, sagte eine Sprecherin. Es wurde außerdem Strafanzeige wegen Störung der Totenruhe erstattet.
Wie die Polizei berichtet, liegt der Tatzeitraum zwischen dem 18. Zuvor hatte der NDR berichtet . Die alevitische Gemeinde in Kiel reagierte bestürzt auf den Vorfall und forderte eine umfassende Aufklärung des Sachverhalts.
Nach aktuellem Kenntnisstand seien ausschließlich Grabstätten alevitischer Verstorbener betroffen. »Wer die Grabstätten einer religiösen Minderheit schändet, verletzt nicht nur die Würde der Verstorbenen und die Gefühle der Angehörigen, sondern auch das Sicherheitsgefühl einer ganzen Gemeinschaft«, sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende der alevitischen Gemeinde, Deniz Kaşal, in einer Stellungnahme auf Instagram . Mehr zum Thema Die Geschichte hinter dem Bild: »Immer drohte uns die Abschiebung« Aufgezeichnet von Dialika Neufeld Die alevitische Gemeinde in Kiel hat nach eigenen Angaben rund 500 Mitglieder und ist eine von fünf alevitischen Gemeinden in Schleswig-Holstein.
Im Norden gibt es den Angaben der Gemeinde zufolge rund 20. Davon lebten etwa 3000 Aleviten in der Landeshauptstadt.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





