
Klimakrise: Meere steigen vor allem durch Ausdehnung wärmeren Wassers an
Klimakrise Ozeane steigen vor allem durch Ausdehnung wärmeren Wassers an Die Erde wird wärmer, in Arktis und Antarktis schmilzt das Eis. Aber das spielt beim Anstieg des Meeresspiegels nicht die wichtigste Rolle, wie...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Klimakrise Ozeane steigen vor allem durch Ausdehnung wärmeren Wassers an Die Erde wird wärmer, in Arktis und Antarktis schmilzt das Eis. Aber das spielt beim Anstieg des Meeresspiegels nicht die wichtigste Rolle, wie eine neue Studie steigt. Ein physikalischer Effekt ist der mächtigste Treiber.
28 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (6 Minuten) 6 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Küste einer vom Pazifik bedrohten Insel im Archipel von Tuvalu: Jedes Jahr mehr Meer Foto: Mario Tama / Getty Images aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Das Symbolbild der Klimakrise und der steigenden Wasserstände in den Ozeanen sind schmelzende Gletscher und schrumpfende Eisschilde in der Arktis und Antarktis. Doch der Anstieg des Meeresspiegels während der vergangenen Jahrzehnte geht einer Studie zufolge zu einem großen Teil auf ein physikalisches Phänomen zurück – die Ausdehnung des Wassers infolge der Erwärmung. Im Zeitraum 1960 bis 2023 istdiese wärmebedingte Ausdehnung für 43 Prozent des Anstiegs verantwortlich,wie ein Forschungsteam um Lijing Cheng von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Peking in der Fachzeitschrift »Science Advances« berechnet:Das Wasser schmelzender Gebirgsgletscher trug 27 Prozent zu den steigenden Pegelständen bei,die schmelzenden Eismassen in Grönland 15 Prozentund in der Antarktis 12 Prozent.
Im Durchschnitt des mehr als 60-jährigen Zeitraums stieg der Meeresspiegel um 2,06 Millimeter pro Jahr. In den Jahren 2005 bis 2023 waren es im Mittel sogar 3,94 Millimeter pro Jahr. Gletscher schmelzen, Meerwasser wächstGrundsätzlich steigt der Meeresspiegel im Zuge des Klimawandels aus zwei Hauptursachen: Zum einen gelangt durch das Schmelzen von Gletschern sowie von Eisschilden der Polargebiete mehr Wasser in die Weltmeere.
Zum anderen nimmt das Meerwasser etwa 90 Prozent der Wärme auf, die in der Atmosphäre gehalten wird – die Ozeane dämpfen also den Anstieg der Lufttemperaturen durch die Erderwärmung enorm. Weil Wärme durch eine stärkere Bewegung der Teilchen zustande kommt, benötigt wärmeres Wasser mehr Platz als kälteres Wasser: Das Meerwasser dehnt sich also aus. Mehr zum Thema Auswirkungen des Klimawandels: Weltweit könnten schon bald Tausende Gletscher pro Jahr schmelzen Jüngsten Messungen zufolge steuern die Weltmeere gerade auf einen neuen Wärmerekord zu: Nach Daten der Plattform »Climate Reanalyzer« übertraf die globale mittlere Oberflächentemperatur im März und April bereits an mehreren Tagen Höchstwerte aus dem Jahr 2024.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




