
Klimaschutz in Europa: So will Brüssel den Emissionshandel reformieren
Klimaschutz in Europa : So will Brüssel den Emissionshandel reformieren Von Hanna Decker , Hendrik Kafsack 17.07.2026, 12:28Lesezeit: 6 Min. Wie entwickelt sich der Klimaschutz in der EU weiter im Einklang mit der...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Klimaschutz in Europa : So will Brüssel den Emissionshandel reformieren Von Hanna Decker , Hendrik Kafsack 17. 2026, 12:28Lesezeit: 6 Min. Wie entwickelt sich der Klimaschutz in der EU weiter im Einklang mit der Industrie?
BloombergMonatelang hat die energieintensive Industrie Druck ausgeübt. Jetzt ist klar: Die EU schwächt ihr wichtigstes Klimaschutzinstrument ab. Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Was ist der Emissionshandel? Der Emissionshandel soll sicherstellen, dass die EU ihre Klimaziele zu möglichst geringen Kosten erreicht. Der CO₂-Ausstoß erhält einen Preis.
Die Unternehmen haben damit einen Anreiz, nach CO₂-armen Alternativen für die Produktion zu suchen. Wer dabei kreativ ist, kann viel Geld sparen. Konkret müssen die Unternehmen für jede ausgestoßene Tonne CO₂ ein Emissionsrecht vorweisen.
Die Menge dieser Zertifikate wird stetig geringer. Je strikter die EU-Klimaziele, desto weniger Zertifikate. Das treibt den Preis nach oben und soll den Anreiz erhöhen, mehr in die Dekarbonisierung zu investieren.
Was Experten sagen
Der Emissionshandel existiert seit dem Jahr 2005. Einbezogen sind in diesen sogenannten ETS 1 Energieerzeuger, Industrie und Teile des See- und Luftverkehrs. Der Preis betrug zuletzt 80 Euro je Tonne.
Vom Jahr 2028 an gibt es noch einen zweiten Emissionshandel für Gebäude und Verkehr (ETS 2). Der ist von der aktuellen Reform aber nicht betroffen. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Was hat der Emissionshandel bislang bewirkt? Die Emissionen sind in den betroffenen Sektoren seit dem Jahr 2005 um 50 Prozent gesunken. Ihr Anteil an den Gesamtemissionen der EU liegt heute noch unter 40 Prozent.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




