
Klimaschutz: Wieso Hoffnung beim Klimawandel keine Illusion ist
Klimaschutz : Wieso Hoffnung beim Klimawandel keine Illusion ist Gastbeitrag Von Michael Schnegg , Julian Sommerschuh 15.07.2026, 10:07Lesezeit: 4 Min. Bäuerinnen arbeiten auf den Feldern in der extrem dürrebedrohten...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Klimaschutz : Wieso Hoffnung beim Klimawandel keine Illusion ist Gastbeitrag Von Michael Schnegg , Julian Sommerschuh 15. 2026, 10:07Lesezeit: 4 Min. Bäuerinnen arbeiten auf den Feldern in der extrem dürrebedrohten nordkenianischen Region Turkana.
In dem Gebiet wird mit wassersparenden Methoden angebaut. dpaAfrikas Bevölkerung ist heute schon dort angekommen, wohin uns der Klimawandel führt: Gravierende Veränderungen im Alltag erfordern radikales Handeln. Ein Erfahrungsbericht zweier Ethnologen.
Die Einzelheiten
Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Der Klimawandel ist eine existenzielle Bedrohung. Wie sollen wir uns dazu emotional verhalten? Einige plädieren für Angst.
Greta Thunberg richtete sich 2019 mit einem Appell an die Weltöffentlichkeit, nicht auf Hoffnung zu setzen: „Ich möchte, dass ihr die Angst spürt, die mich jeden Tag begleitet. Und dann will ich, dass ihr handelt. “ Auch aus wissenschaftlicher Sicht wurde Angst wiederholt als angemessene Reaktion dargestellt: Angst schärfe die Aufmerksamkeit und motiviere zum Handeln.
Das ist nicht falsch. Die von Thunberg initiierte Klimabewegung Fridays For Future ist ein eindrückliches Beispiel dafür, wie die Angst vor der Klimakatastrophe politisch wirksam werden kann. Dauerhaft bietet Angst aber keine tragfähige Basis, um den ökologischen Herausforderungen unserer Gegenwart zu begegnen.
Was Experten sagen
Angst kippt schnell in Verzweiflung oder Resignation, das haben wir auch bei der Klimabewegung erlebt. Für eine Herausforderung, die uns über Jahrzehnte begleiten wird, braucht es eine andere Haltung: praktische Hoffnung. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen In Afrika sind schon heute viele Menschen unmittelbar durch den Klimawandel bedroht. Als Anthropologen haben wir im Rahmen des Hamburger Exzellenzclusters CLICCS dazu geforscht, wie Menschen in ländlichen Regionen Kenias und Namibias mit der Bedrohung umgehen. Ein überraschendes Ergebnis unserer Forschung ist: Statt Angst begegnet uns ein hohes Maß an Hoffnung.
Bei dieser Hoffnung handelt es sich nicht um blinden Optimismus oder passives Vertrauen auf höhere Mächte. Stattdessen bedeutet Hoffnung hier, im Angesicht von Rückschlägen und Bedrohungen so zu handeln, dass die Möglichkeit einer guten Zukunft offen bleibt. Mary Achieng ist eine Kleinbäuerin im Westen Kenias.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





