
Klimawandel: Die Reichen verbrauchen die Erde, sie sollten dafür mehr zahlen
Klimabelastung durch Überkonsum Wer sich Luxus leistet, muss alle Kosten bezahlen Ein Newsletter von Lukas Kissel Durch ihren Konsum verursachen die oberen zehn Prozent der Weltbevölkerung laut einer Studie jährlich...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Klimabelastung durch Überkonsum Wer sich Luxus leistet, muss alle Kosten bezahlen Ein Newsletter von Lukas Kissel Durch ihren Konsum verursachen die oberen zehn Prozent der Weltbevölkerung laut einer Studie jährlich Umweltschäden in Höhe von bis zu 5,7 Billionen Dollar. Doch die Reichen sind auch Teil der Lösung. 15 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
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Die Einzelheiten
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Alle Artikel Elon Musk ist in vielerlei Hinsicht ein Mann der Extreme, das gilt auch für seinen Fußabdruck. Allein seine (mindestens) zwei Privatjets stoßen 5497 Tonnen CO2 pro Jahr aus – so viel, wie beim weltweiten Durchschnittsmensch in 834 Jahren anfiele. Da ist der restliche Konsum von Musk noch gar nicht eingerechnet.
Diese Zahlen stammen aus einem Report der Entwicklungsorganisation Oxfam von Oktober 2024, als das Vermögen des US-Unternehmers zwischen etwa 250 und 400 Milliarden US-Dollar lag. Seit dem Börsengang seines Unternehmens SpaceX am vergangenen Freitag ist der reichste Mann des Planeten der erste Billionär der Geschichte. Nicht nur Musks Reichtum wächst in atemberaubendem Tempo.
Was Experten sagen
Die Milliardäre der Welt haben im vergangenen Jahr weitere 2,5 Billionen US-Dollar angehäuft, seit 2020 ist ihr Vermögen inflationsbereinigt um mehr als 80 Prozent gestiegen, berichtet Oxfam. Die Superreichen reisen in Privatjets, urlauben auf Jachten, wohnen in modernen Palästen – und tragen damit weit mehr zur Umweltzerstörung bei als Normalsterbliche. Aber es geht gar nicht nur um die Elon Musks der Welt.
Auch diejenigen, die nicht superreich sind, aber im globalen Kontext zur Elite gehören, verbrauchen überproportional viele Ressourcen. Bild vergrößern Luftbild von Villenviertel in Boca Grande, Florida: Die reichsten 10 Prozent verbrauchen nicht nur viel – sie haben auch viel Einfluss Foto: bilanol. de / Depositphotos / IMAGO Ein Luftballon voll CO₂ alle paar SekundenIn den vergangenen Jahren haben viele Studien betont, welche Ungerechtigkeiten mit Blick aufs Klima einhergehen.
Der Gedanke, auf dem die Forschung zu Klimagerechtigkeit aufbaut: Wenn die Welt die Erderwärmung auf 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau begrenzen will (was sie aller Voraussicht nach nicht mehr einhalten kann ), dürfen wir nur noch eine gewisse CO2-Menge ausstoßen – zurzeit noch etwa 130 Milliarden Tonnen . Doch von diesem Kuchen bekommen nicht alle gleich viel ab. Einige wenige zehren große Teile des Budgets auf, während die Ärmeren unter den Folgen leiden.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





