
Kölner Dom: Besucher müssen künftig zwölf Euro Eintritt zahlen
Umstrittene Entscheidung Der Kölner Dom kostet bald zwölf Euro Eintritt Die Ankündigung sorgte für Debatten: Wer den Kölner Dom besichtigen will, muss künftig zahlen. Anders sieht es bei Gottesdienstbesuchern aus....
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Umstrittene Entscheidung Der Kölner Dom kostet bald zwölf Euro Eintritt Die Ankündigung sorgte für Debatten: Wer den Kölner Dom besichtigen will, muss künftig zahlen. Anders sieht es bei Gottesdienstbesuchern aus. 53 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Sie erhalten mehr Inhalte von uns in Ihren Suchergebnissen. Weitere Infos SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Kölner Dom Foto: Henning Kaiser / dpa Wer den Kölner Dom besichtigen will, muss ab 1.
Die Einzelheiten
Juli zwölf Euro Eintritt zahlen. Das gaben die Kirchenverantwortlichen bekannt. Damit sollen die gestiegenen Kosten für Pflege, Schutz und den laufenden Betrieb des Doms gedeckt werden, wie das Domkapitel mitteilte.
Für Gottesdienstbesucher sowie Mitglieder des Zentral-Dombau-Vereins bleibt der Dom demnach kostenfrei. Ebenso gratis soll der Zugang zu Opferlichtern und zum stillen Gebet in bestimmten Bereichen bleiben. Zudem soll der Dom jährlich an bestimmten Tagen kostenfrei für alle sein: vom 6.
Januar (Fest der Heiligen Drei Könige) bis zum darauffolgenden Sonntag im Januar, am 1. Mai (Tag der Arbeit) und am 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) sowie zur Dreikönigswallfahrt.
Was Experten sagen
Mehr zum Thema Geplantes Eintrittsgeld im Kölner Dom: »Einige Besucher verhalten sich immer respektloser« Aufgezeichnet von Christian Düring Über den Nordeingang beim Hauptbahnhof können Menschen nach wie vor einen kleinen Bereich des Doms gratis zum Beten betreten. Über den westlichen Haupteingang müsse man das Ticket lösen. Ob Menschen am Nordeingang tatsächlich beten wollen, werde man nicht überprüfen, teilte das Domkapitel mit.
Touristen machen Dompropst Guido Assmann zufolge etwa 99 Prozent der Dom-Besucher aus. »Reserven des Kölner Doms auf absehbare Zeit aufgebraucht«Bislang war der große Innenraum des Doms stets kostenlos zugänglich, Eintritt wurde aber bereits für die Schatzkammer oder auch den Aufstieg zur Aussichtsplattform verlangt. Nun teilte das Domkapitel mit, dass seit 2019 sechs Jahre in Folge Minus gemacht worden sei.
Über viele Jahre habe man das noch mit Rücklagen auffangen können. »Wir sind in die Situation gekommen, dass die Reserven des Kölner Doms auf absehbare Zeit aufgebraucht sind«, sagte Domrendant Clemens van de Ven. Der Domrendant ist der Leiter der Domrendantur, der Finanz-, Vermögens- und Personalverwaltung des Kölner Doms.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





