
Kolumbien: Dutzende Tote vor Präsidentschaft nach Gewalt zwischen Guerillagruppen
Vor Präsidentenwahl am Sonntag Dutzende Tote nach Gewalt zwischen Guerillagruppen in Kolumbien In Kolumbien spitzt sich die Sicherheitslage zu. Bei Kämpfen bewaffneter Gruppen sollen fast 50 Menschen gestorben sein....
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Vor Präsidentenwahl am Sonntag Dutzende Tote nach Gewalt zwischen Guerillagruppen in Kolumbien In Kolumbien spitzt sich die Sicherheitslage zu. Bei Kämpfen bewaffneter Gruppen sollen fast 50 Menschen gestorben sein. 30 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Kolumbianische Soldaten Foto: Ernesto Guzman Jr / EPA aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Wenige Tage vor der Präsidentschaftswahl in Kolumbien sind bei Kämpfen zwischen zwei Splittergruppen der früheren Farc nach Angaben eines Bürgermeisters 48 Menschen getötet worden.
Die Toten lägen »auf einem Haufen« und müssten geborgen werden, sagte der Bürgermeister von San José del Guaviare, Willy Rodríguez, der Nachrichtenagentur . Die Kämpfe ereigneten sich demnach im Amazonasgebiet, in der abgelegenen Ortschaft Pipiral in der Provinz Guaviare. Die Behörden konnten die schwer zugängliche Gegend zunächst nicht erreichen.
Die vorläufige Opferzahl beruhe auf Angaben aus der betroffenen Gemeinde, sagte Rodríguez. Rettungskräfte warteten darauf, dass die bewaffneten Gruppen ihnen Zugang zu dem vermutlich verminten Gebiet gewährten. Kolumbien litt 52 Jahre lang unter einem Bürgerkrieg zwischen linken Rebellen, rechten Paramilitärs und dem Militär.
Was Experten sagen
000 Menschen kamen ums Leben, Millionen wurden vertrieben. Schwerste Gewaltwelle seit mehr als einem JahrzehntDerzeit erlebt das Land die schwerste Gewaltwelle seit mehr als einem Jahrzehnt. In Guaviare kämpfen bewaffnete Gruppen um die Kontrolle über Gebiete sowie Einnahmen aus Drogenhandel und illegalem Bergbau.
Die Region gilt als historische Hochburg der Guerilla. Heute wird sie von Dissidentengruppen umkämpft, die das Friedensabkommen von 2016 zwischen dem kolumbianischen Staat und der Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia, kurz Farc, ablehnten. Verteidigungsminister Pedro Sánchez sagte dem Sender Blu Radio, die Gruppen hätten »ein einziges Ziel: die kriminelle Wirtschaft, vom Drogenhandel zu leben«.
Ein Einsatz aus der Luft sei wegen des Wetters nicht möglich gewesen, Truppen rückten auf dem Landweg vor. Bild vergrößern Kolumbiens amtierender Präsident Gustavo Petro Foto: Pablo Sanhueza / Nach Angaben aus einer Militärquelle hatten die Kämpfe am Montag begonnen. Ob sie weiter andauerten, war zunächst unklar.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





