
Kolumbien-Präsidentschafts-Wahl: Iván Cepeda muss gegen Abelardo de la Espriella in die Stichwahl
Erste Runde der Präsidentschaftswahl Rechter Außenseiter führt in Kolumbien – Präsident Petro zweifelt vorläufiges Ergebnis an Kolumbien hat gewählt, eine Entscheidung im Rennen um das Präsidentenamt ist aber noch nicht...
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Erste Runde der Präsidentschaftswahl Rechter Außenseiter führt in Kolumbien – Präsident Petro zweifelt vorläufiges Ergebnis an Kolumbien hat gewählt, eine Entscheidung im Rennen um das Präsidentenamt ist aber noch nicht gefallen: Am 21. Juni müssen zwei Kandidaten in die Stichwahl. Der linke Senator Iván Cepeda landete überraschend nur auf Rang zwei.
09 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Abelardo de la Espriella: Der politische Außenseiter holte in Runde eins die meisten Stimmen Foto: Rodrigo Buendia / aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Die Präsidentschaftswahl in Kolumbien geht in eine zweite Runde: Der rechtsgerichtete Anwalt Abelardo de la Espriella und der linke Senator Iván Cepeda müssen in die Stichwahl. Nach Auszählung von knapp 99,5 Prozent der Stimmen kam de la Espriella auf 43,7 Prozent und Cepeda auf knapp 41 Prozent. Das teilte die Wahlbehörde mit (hier alle Ergebnisse).
Die konservative Senatorin Paloma Valencia, die vor der Wahl ebenfalls zu den aussichtsreichsten Bewerbern gezählt hatte, landete demnach mit knapp sieben Prozent der Stimmen deutlich hinter den beiden Spitzenkandidaten. Da keiner der Bewerber die absolute Mehrheit erreichte, fällt die Entscheidung über das Präsidentenamt erst in der Stichwahl am 21. Bild vergrößern Iván Cepeda am Wahlabend: In den Umfragen vor der Wahl hatte er noch geführt Foto: Luisa Gonzalez / Rund 41 Millionen Bürgerinnen und Bürger waren aufgerufen, einen Nachfolger des linken Präsidenten Gustavo Petro zu wählen.
Was Experten sagen
Er durfte laut Verfassung nicht erneut kandidieren. Nach Bekanntwerden des vorläufigen Ergebnisses erklärte Petro, er erkenne es nicht an und wolle das von Richtern geprüfte Endergebnis abwarten. Bei X schrieb er von angeblichen Unregelmäßigkeiten bei der Auszählungssoftware und dem Wählerregister.
Belege legte er zunächst nicht vor. Auch Cepeda erklärte der Zeitung »El Tiempo« zufolge, seine Kampagne prüfe Hinweise auf eine bislang unbestimmte Zahl von Wahllokalen, in denen es nach ersten Berichten zu ungewöhnlichen Abstimmungsergebnissen gekommen sein soll. Zu den Ergebnissen des Wahlabends werde er sich erst äußern, wenn die offiziellen Auszählungskommissionen ihre Arbeit abgeschlossen hätten.
Die am Wahlabend veröffentlichten Vorabergebnisse gelten in Kolumbien üblicherweise als sehr verlässlich und weichen meist nur geringfügig vom späteren amtlichen Endergebnis ab. Was von Cepeda und de la Espriella zu erwarten istDie Abstimmung galt auch als Entscheidung darüber, ob Kolumbien den von Petro eingeschlagenen Kurs mit höheren Sozialausgaben und Verhandlungen mit bewaffneten Gruppen fortsetzt oder einen konservativeren Weg einschlägt.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





