
Kolumne „Freistoss“: Schiedsrichter im Würgegriff der Elektronik
Kolumne „Freistoss“ : Schiedsrichter im Würgegriff der Elektronik Von Jürgen Kaube 12.07.2026, 15:59Lesezeit: 3 Min. Viertelfinale in Miami: Der norwegische Nationaltrainer Ståle Solbakken (r.) im Gespräch mit...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Kolumne „Freistoss“ : Schiedsrichter im Würgegriff der Elektronik Von Jürgen Kaube 12. 2026, 15:59Lesezeit: 3 Min. Viertelfinale in Miami: Der norwegische Nationaltrainer Ståle Solbakken (r.
) im Gespräch mit Schiedsrichter Clément Turpin in der HalbzeitpausedpaKaum noch ein Spiel, in dem nicht zweifelhafte Entscheidungen fielen. Das liegt auch daran, dass bei der Weltmeisterschaft die Kamera entscheidet, was der Fall ist. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Schiedsrichter der Fußballweltmeisterschaft sind ins Gerede gekommen.
Die Einzelheiten
Allerorten werden ihre Leistungen beklagt, von den Spielern und den Trainern, von den Experten, von anderen, oft gewesenen Schiedsrichtern. Je gewesener, so der Eindruck, desto kritischer. Die Kritik erfolgt allerdings oft mit guten Gründen.
Dem Tor Jonathan Tahs gegen Paraguay soll ein Foul von Waldemar Anton vorhergegangen sein – aber wenn das ein Foul war, dann ist so gut wie jeder Kontakt im Strafraum ein Foul. Mbappé wird im Spiel gegen Senegal klar ohne Ballberührung abgegrätscht – kein Strafstoß. Messi tritt Mandi von hinten in die Wade – eigentlich rotwürdig, in vergleichbaren Fällen auch so entschieden, hier aber kein Eingreifen des Referees.
Ebenso wenig beim Foul der Argentinier an Xaver Schlager, das ihrem ersten Tor unmittelbar vorhergegangen war. Die Paraguayer treten neunzig Minuten lang nach allem, was irgendwie französisch aussieht – keine einzige Gelbe Karte. Englands Konsa springt im Strafraum hoch in den Ghanaer Adu hinein – kein Elfmeter.
Was Experten sagen
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Der Korruptionsverdacht spielt immer mitKurz: kaum noch ein Spiel, in dem nicht zweifelhafte Entscheidungen fielen. Teils wurden sie direkt von den Schiedsrichtern getroffen, teils erfolgten sie nach Einmischung der Videoassistenten.
Mitunter griffen diese auch überraschend nicht ein, etwa beim Foul der Argentinier an dem Ägypter Salah, während das zweite Tor der Ägypter aberkannt wurde, weil am anderen Ende des Spielfelds zuvor ein Foul übersehen worden sei. Da sich die zweifelhaften Entscheidungen zugunsten Argentiniens häuften, kam, womöglich in Unterschätzung von Dummheit, bei den Verlierern allmählich Korruptionsverdacht auf. Er nahm nicht ab, als Gianni Infantino gerade der Gelb-roten Karte gegen den Schweizer Embolo, die er für eine „gute, alte Schwalbe“ (Mia Guethe) bekam, kurz applaudierte, bevor er merkte, dass Freude darüber für einen FIFA-Präsidenten nicht am Platz ist.
Jedenfalls nicht vor laufenden Kameras. Menschen haben keine FalkenaugenWomit wir beim eigentlichen Grund der Schiedsrichtermalaise wären: der Erfassung aller Sachverhalte im bewegten Bild. Die Welt der Weltmeisterschaft ist alles, was für die Kamera der Fall ist.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





