
Konflikt im Jemen: Huthi drohen mit Seeblockade im Roten Meer
Konflikt im Jemen : Huthi drohen mit Seeblockade im Roten Meer Von Christoph Ehrhardt 21.07.2026, 15:06Lesezeit: 3 Min. Kämpfer der international anerkannten jemenitischen Regierung am 20. Juli in KhokhaAFPIm Jemen...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Konflikt im Jemen : Huthi drohen mit Seeblockade im Roten Meer Von Christoph Ehrhardt 21. 2026, 15:06Lesezeit: 3 Min. Kämpfer der international anerkannten jemenitischen Regierung am 20.
Juli in KhokhaAFPIm Jemen spitzt sich die Konfrontation zwischen Saudi-Arabien und den Huthi zu. Die Rebellen drohen mit „totaler Eskalation“. Kommt nun die Blockade der nächsten Meerenge?
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Ein weiterer Krisenherd gerät in Brand: Im Jemen spitzt sich die Konfrontation zwischen Saudi-Arabien und den Huthi-Rebellen zu, mit möglicherweise großen Folgen für die Schifffahrt im Roten Meer. Die von Iran unterstützte Bewegung hatte am Montag eine Seeblockade gegen das Königreich angekündigt. Das sei die Reaktion auf eine „andauernde saudische Belagerung“ des Jemens, erklärte der Huthi-Militärsprecher.
Saudi-Arabien beschränke seit Jahren den Zugang zum Jemen zu Land, zu Wasser und in der Luft. Saudische Vergeltungsmaßnahmen würden mit einer „totalen und harschen Eskalation“ beantwortet. Ein Militärsprecher der von Saudi-Arabien angeführten Anti-Huthi-Koalition erwiderte indes: „Drohungen der Huthi gegen vorbeifahrende Schiffe werden mit aller Entschlossenheit und aller Kraft beantwortet.
“ Das saudische Außenministerium erklärte, man werde „alle notwendigen Maßnahmen“ ergreifen, um die Schiffe „im Einklang mit dem Völkerrecht“ zu schützen. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Saudische „Lebensader“ bedrohtDie Huthi-Rebellen machten keine genauen Angaben dazu, wie die von ihnen angekündigte Blockade aussehen soll.
Was Experten sagen
Doch es richten sich sorgenvolle Blicke auf eine strategisch wichtige Meerenge, die in Reichweite ihrer Drohnen und Raketen liegt: das Babd al-Mandab (Tor der Tränen), das den Golf von Aden und den Indischen Ozean mit dem Roten Meer verbindet. Die Wasserstraße ist neben der Straße von Hormus ein weiteres Nadelöhr des Welthandels. Eine Blockade würde die Weltwirtschaft erheblich beeinträchtigen.
Sie würde vor allem Saudi-Arabien hart treffen, weil das Königreich angesichts der Hormus-Blockade durch Iran seine Ölexporte jetzt auf Routen über das Rote Meer verlegt hat. Diese seien eine „Lebensader“, sagte kürzlich Yasir al-Rumayyan, der Chef des staatlichen saudischen Ölkonzerns Aramco. Saudi-Arabien führt eine internationale Koalition gegen die Huthi an, zu der auch die international anerkannte jemenitische Regierung gehört.
Das Königreich hatte unter der Federführung des jetzigen Kronprinzen und faktischen Herrschers Muhammad Bin Salman 2015 eine Militärkampagne gegen die Rebellenbewegung gestartet, die seinerzeit einen spektakulären Eroberungszug durch das ganze Land geführt hatte. Die Huthi herrschen seit September 2015 über die Hauptstadt Sanaa und kontrollieren weite Teile des Nordjemens.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




