
Konservative und Rechtsextreme koalieren in weiterer spanischer Region
Kastilien und León Konservative und Rechtsextreme koalieren in weiterer spanischer Region In Spanien weiten die konservative Volkspartei (PP) und die rechtsextreme Vox ihre Strategie regionaler Bündnisse aus, jetzt in...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Kastilien und León Konservative und Rechtsextreme koalieren in weiterer spanischer Region In Spanien weiten die konservative Volkspartei (PP) und die rechtsextreme Vox ihre Strategie regionaler Bündnisse aus, jetzt in Kastilien und León. Die Parteien kritisieren die liberale Einwanderungspolitik der Regierung scharf. 10 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Ein Person macht ein Victory-Zeichen am Rande eines Protests, den die rechtsextreme Vox gegen die Regierung organisiert hat Foto: Kacper Pempel / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten In der spanischen Region Kastilien und León haben sich die konservative Volkspartei (PP) und die rechtsextreme Vox auf eine Koalitionsregierung geeinigt.
Dies gaben beide Parteien bekannt. PP und Vox setzen damit rund ein Jahr vor der nächsten Parlamentswahl ihre Strategie regionaler Bündnisse fort. Die PP hatte die Regionalwahl in der im Nordwesten Spaniens gelegenen Region Mitte März gewonnen, aber keine absolute Mehrheit erzielt.
Sie war somit für eine Fortsetzung ihrer Regierung auf die Unterstützung von Vox angewiesen. Ähnliche Abkommen hatten PP und Vox zuletzt auch im westspanischen Extremadura und in Aragonien im Nordosten des Landes geschlossen. Im Gegenzug für die Unterstützung durch Vox stimmte die PP laut der Vereinbarung dem Grundsatz der »nationalen Priorität« zu.
Was Experten sagen
Dadurch soll der Zugang zu bestimmten Hilfen und öffentlichen Dienstleistungen danach gestaffelt werden, wie stark Menschen »tatsächlich in der Region verwurzelt« sind. Die linke Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez reagierte mit Empörung. Der Minister für digitale Transformation, Óscar López, sprach von einer »nationalen Schande«.
Es handle sich um eine »fremdenfeindliche« und »rassistische« Botschaft. PP und Vox hatten bereits 2023 in fünf Regionen Vereinbarungen geschlossen. Im Sommer 2024 zog sich Vox allerdings aus diesen Regionalregierungen zurück, nachdem es Streit über die Verteilung minderjähriger Ausländer innerhalb Spaniens gegeben hatte.
Seit Monaten fordern PP und Vox den Rücktritt von Regierungschef Sánchez und vorgezogene Neuwahlen. Sánchez steht wegen mehrerer Justizverfahren gegen sein privates und berufliches Umfeld unter Druck. Der 54-Jährige weist die Vorwürfe zurück und spricht von einer Destabilisierungskampagne von rechts.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





