
Kontogebühren: Jeder Vierte zahlt laut Umfrage über 100 Euro für das Girokonto
Hohe Gebühren Jeder Vierte zahlt mindestens 100 Euro für das Girokonto Die jährlichen Gebühren summieren sich, manche Bankkunden zahlen laut Umfrage eines Vergleichsportals sogar mehr als 200 Euro. Bei einer...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Hohe Gebühren Jeder Vierte zahlt mindestens 100 Euro für das Girokonto Die jährlichen Gebühren summieren sich, manche Bankkunden zahlen laut Umfrage eines Vergleichsportals sogar mehr als 200 Euro. Bei einer Bankengruppe zahlen Kunden besonders viel. 47 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Girokonto: Die Gebühren summieren sich Foto: Sheldon Cooper / ZUMA Press / IMAGO Fast jeder vierte Bankkunde (23 Prozent) zahlt inzwischen mindestens 100 Euro pro Jahr für die Führung eines Girokontos. Das geht aus einer Umfrage des Vergleichsportals Verivox hervor.
Die Einzelheiten
Bei fünf Prozent der Befragten summieren sich die jährlichen Gebühren sogar auf mehr als 200 Euro. Für die Untersuchung befragte das Marktforschungsinstitut Innofact Ende April 2026 im Auftrag von Verivox 1003 Personen im Alter von 18 bis 79 Jahren. Die Umfrage ist den Angaben nach repräsentativ in Bezug auf Alter, Geschlecht und Bundeslandzugehörigkeit.
Besonders tief in die Taschen müssen der Umfrage zufolge Kunden der Sparkassen greifen. Dort zahlt mehr als jeder Dritte (34 Prozent) jährlich einen dreistelligen Betrag für sein Girokonto. Bei Genossenschaftsbanken wie Volks- und Raiffeisenbanken liegt dieser Anteil bei fast 26 Prozent.
Über ein komplett kostenfreies Konto verfügt insgesamt knapp ein Fünftel (18 Prozent) aller Befragten. Viele Direktbanken und Smartphone-Banken bieten kostenfreie Girokonten an. Manche Anbieter verlangen aber dafür einen monatlichen Mindesteingang an Geldern.
Was Experten sagen
Zudem haben sie keine Filialen, die Kunden bei Fragen oder Problemen aufsuchen können. »Nach wie vor betreiben die Sparkassen ein dichtes Filialnetz, das weit in den ländlichen Raum hineinreicht«, sagt Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH, laut Mitteilung. »Das ist teuer, bietet Verbrauchern, denen eine persönliche Vor-Ort-Beratung wichtig ist, aber auch einen Mehrwert.
Deshalb ist es legitim, wenn diese Kundennähe in den Kontogebühren eingepreist wird.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




