
Konzertkarten: Künstler begehren gegen Wucherpreise auf dem Graumarkt auf
Bots auf Graumärkten Künstler beklagen Wucherpreise für Konzertkarten Konzertkarten werden von Bots in Sekunden aufgekauft. Später tauchen sie auf Ticketplattformen wieder auf – mit enormem Aufschlag. 22.07.2026, 08.03...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Bots auf Graumärkten Künstler beklagen Wucherpreise für Konzertkarten Konzertkarten werden von Bots in Sekunden aufgekauft. Später tauchen sie auf Ticketplattformen wieder auf – mit enormem Aufschlag. 03 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (7 Minuten) 7 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Max Giesinger bei einem Konzert Berlin: Für die Fan-Base erreichbar bleiben Foto: Christian Behring / Future Image / IMAGO Die Lieblingsband hat gerade neue Tourdaten bekannt gegeben – und binnen Minuten sind alle Tickets vergriffen. Vielen Musikfans dürfte das bekannt vorkommen.
Die Einzelheiten
Wer Restkarten ergattern will, landet nicht selten auf teils dubiosen Webseiten, die sich anfühlen wie ein Computerspiel: Gewinnen kann nur, wer schnell viel Geld ausgibt. Schließlich drängen sich in der virtuellen Warteschlange angeblich Tausende weitere Fans, die ebenfalls eines der heiß begehrten Tickets haben wollen – jetzt und hier, koste es, was es wolle. Viagogo, Ticketbande, Ticombo, StubHub oder Vivid Seats heißen einige der großen Player auf dem längst etablierten Ticketzweitmarkt.
Er setzt die Musikbranche mittlerweile derartig unter Druck, dass sie Alarm geschlagen hat. Mit klaren Forderungen wandte sich die Interessenvertretung Pro Musik im Mai mit einem offenen Brief an die Bundesregierung. Lea, Kafvka, Kraftklub, Nina Chuba und Co.
wehren sich»Gegen Wucher und Betrug – Tickets dürfen keine Spekulationsobjekte sein«: Unter diesem Motto stellten sich rund 200 Künstler, Veranstalter, Schauspieler, Produzenten und Crewmitglieder hinter den Brief. Unter anderen haben Nina Chuba, Die Toten Hosen, Die Ärzte, Max Giesinger, Lea, Johannes Oerding, AnnenMayKantereit und Kraftklub den Brief unterzeichnet. Sie alle befürchten, dass die Kulturszene in Verruf gerät.
Was Experten sagen
»Ticketpreise von bis zu 5500 Euro sind auf den einschlägigen Seiten zu finden«, heißt es in dem Brief. Der Frust der Fans kann sich dann letztlich bei den Künstlern entladen. »Wenn sie eine Karte kaufen für 400 Euro, die Karte geschickt bekommen und dann sehen: 30 Euro Originalpreis« – das ärgere viele Menschen extrem, sagt Julia Rehberg von der Verbraucherzentrale Hamburg.
Bei Künstlern, Crews und Veranstaltern komme dieses Geld nicht an, wie die Unterzeichner des Briefes betonen: »Es landet in den Taschen von Zwischenhändlern, die zur Kultur nichts beitragen. « Fans haben gegen Bots keine ChanceMit automatisierten Computerprogrammen, sogenannten Bots, kaufen gewerbliche Verkäufer ganze Ticketkontingente in kurzer Zeit auf. »Während ein normaler Fan möglicherweise noch seine Zahlungsdaten eingibt, haben Bots bereits Hunderte oder sogar Tausende Kaufvorgänge durchgeführt«, erklärt die Juristin und Expertin für Ticketvertrieb, Sylle Schreyer-Bestmann.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




