
Korruptions-Affären in Spanien: Zehntausende fordern Rücktritt von Ministerpräsident Pedro Sánchez
Korruptionsaffären in Spanien Zehntausende fordern Rücktritt von Regierungschef Sánchez In Spanien setzen zahlreiche Korruptionsskandale die regierenden Sozialisten unter Druck. Am Rande einer Demonstration in Madrid...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Korruptionsaffären in Spanien Zehntausende fordern Rücktritt von Regierungschef Sánchez In Spanien setzen zahlreiche Korruptionsskandale die regierenden Sozialisten unter Druck. Am Rande einer Demonstration in Madrid unterband die Polizei offenbar einen Sturm auf die Residenz des Premierministers. 58 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Wut auf die »sozialistische Mafia«: Demonstranten in Madrid Foto: Daniel Gonzalez / EPA aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Bei einer Großkundgebung in Madrid haben am Samstag Zehntausende Menschen den Rücktritt des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez gefordert.
Eine kleine Gruppe der Demonstranten versuchte dabei offenbar, die Absperrungen rund um den Moncloa-Palast, den Wohnsitz des sozialistischen Regierungschefs, zu durchbrechen. Das panische Fernsehen sendete Aufnahmen, auf denen die Festnahme mehrerer Maskierter durch Polizeikräfte auf einer Zufahrtsstraße zu dem Palast zu sehen war. An dem ansonsten weitgehend friedlichen Protestmarsch nahmen auch führende Vertreter der oppositionellen konservativen Volkspartei (PP) sowie der rechtsextremen Vox teil.
Beide Parteien hatten zu den Protesten aufgerufen. Nach Angaben der Organisatoren beteiligten sich 80. 000 Menschen, während die Regierungsvertretung in Madrid die Zahl auf etwa 40.
Was Experten sagen
Floss Geld an Ex-Premier Zapatero? Die Demonstranten trugen spanische Flaggen und Transparente mit Aufschriften wie »Rücktritt der sozialistischen Mafia«. Hintergrund der Proteste ist eine Reihe von Korruptionsskandalen, die die linke Regierung belasten.
Mehr zum Thema Regierungskrise in Spanien: Staatsanwaltschaft will Ermittlungen gegen Sánchez’ Ehefrau einstellen lassen Pedro Sánchez und der Irankrieg: Spanien riskiert Bruch mit den USA Von Steffen Lüdke und Matthias Gebauer Der wohl prominenteste Fall betrifft den früheren sozialistischen Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero. Am vergangenen Dienstag hatte ein spanisches Gericht mitgeteilt, dass gegen Zapatero ermittelt werde. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Sozialisten Zapatero vor, unter anderem gemeinsam mit seinen Töchtern illegale Provisionen kassiert zu haben, in einer Höhe von bis zu zwei Millionen Euro.
Das Geld soll im Umfeld der Rettung einer spanischen Airline geflossen sein. Zapatero war von 2004 bis 2011 im Amt und gehört wie der amtierende Premierminister Sanchez der Partei PSOE an. Die Sozialisten stehen auch im Zentrum weiterer Korruptionsskandale.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




