
Krankenkassen sollen 170 Millionen Euro mit Immobilienfonds in den Sand gesetzt haben
Fehlinvestments Krankenkassen sollen 170 Millionen Euro mit Immobilienfonds in den Sand gesetzt haben Mit Investments in Immobilienfonds wollten Krankenkassen ihre Reserven gewinnbringend anlegen. Nach Medienberichten...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Fehlinvestments Krankenkassen sollen 170 Millionen Euro mit Immobilienfonds in den Sand gesetzt haben Mit Investments in Immobilienfonds wollten Krankenkassen ihre Reserven gewinnbringend anlegen. Nach Medienberichten haben sie damit Millionenverluste eingefahren. 43 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Gesundheitskarten: Investments betrugen mindestens 170 Millionen Euro Foto: Karl-Josef Hildenbrand / dpa Mindestens 17 Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen (KV) haben einem Medienbericht zufolge millionenschwere Verluste mit Investments in Immobilienfonds erlitten. Sie sollen insgesamt mindestens 170 Millionen Euro über Umwege in Immobilienfonds gesteckt haben, berichteten NDR, WDR und die »Süddeutsche Zeitung« (SZ) am Freitag.
Die Einzelheiten
Diese Fonds seien später in Schieflage geraten und verloren mutmaßlich den allergrößten Teil der Beitragsgelder, die nun bei Kassen und KVen fehlen. SPD und Linke forderten eine Aufklärung der Vorgänge. Den Recherchen von NDR, WDR und »SZ« zufolge haben die KKH, die Pronova BKK, die BKK Gildemeister Seidensticker, die Novitas BKK, die MKK Meine Krankenkasse, die IKK Südwest, die AOK Bremen, die Bahn BKK, die BKK Pfalz, die Siemens BKK und die Viactiv Krankenkasse investiert.
Hinzu kämen KVen aus Baden-Württemberg, Hessen, Schleswig-Holstein, Berlin, Bremen und Westfalen-Lippe. Verlust muss ausgeschlossen seinInsgesamt beläuft sich die Summe der bestätigten Investments der Recherche der drei Medien zufolge auf mindestens 170 Millionen Euro, wobei die tatsächliche Summe noch höher liegen könnte. Viele der Krankenkassen und KVen verweigern dem Bericht zufolge eine konkrete Aussage zu ihren Investments und den verlorenen Geldern.
Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen unterliegen strengen Regeln, wie sie das Geld der Beitragszahler investieren dürfen. Im Sozialgesetzbuch IV ist geregelt, dass dabei ein Verlust ausgeschlossen erscheinen muss. Fraglich sei, ob das bei diesen Investments zutreffe, führen NDR, WDR und »SZ« aus.
Die Fonds investierten demnach über eine komplizierte Struktur in Immobilien, die trotz Niedrigzinsphase nach Angaben der beteiligten Finanzinstitute angeblich bis zu sieben Prozent an Rendite versprachen. Mehr zum Thema Anbieter im Überlebenskampf: Warum Ihr Immobilienfonds so schlecht dasteht.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.


