
Kuba: USA verhängen Sanktionen gegen Präsident Miguel Díaz-Canel
Darbender Inselstaat USA verhängen Sanktionen gegen Kubas Präsidenten – Trump spricht von »gescheiterter Nation« Die Anzeichen für eine US-Militäraktion in Kuba verdichten sich. Präsident Donald Trump erklärte, man...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Darbender Inselstaat USA verhängen Sanktionen gegen Kubas Präsidenten – Trump spricht von »gescheiterter Nation« Die Anzeichen für eine US-Militäraktion in Kuba verdichten sich. Präsident Donald Trump erklärte, man werde sich um das Land »kümmern«. Derweil wächst der finanzielle Druck auf die Führung in Havanna.
02 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten) 5 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Mütze mit der Aufschrift »Make Cuba Great Again« – in Anspielung an Donald Trumps Wahlkampfslogan (Foto aus März 2026, im US-Staat Florida) Foto: Joe Raedle / Getty Images aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Die USA haben derzeit mehr als genug mit dem selbst (zusammen mit Israel) angezettelten Krieg gegen Iran zu tun. Trotzdem zeichnet sich auch andernorts ein militärisches Einschreiten ab. Am späten Abend bezeichnete US-Präsident Donald Trump Kuba als »gescheiterte Nation«.
Im selben Atemzug sprach er davon, dass der Inselstaat aus US-Sicht ein »ordentlich regiertes Land« werden solle – und schwärmte von den schönen Grundstücken vor Ort. Seine Regierung habe »sehr gute Pläne« in der Schublade, so Trump weiter. Teil dieser Pläne dürfte sein, die aktuelle Regierung weiter zu destabilisieren.
Was Experten sagen
So verhängen die USA jetzt Sanktionen gegen Kubas Präsidenten Miguel Díaz-Canel und Familienmitglieder. Laut US-Finanzministerium wurde der 66-Jährige auf eine zentrale Sanktionsliste gesetzt, wodurch etwa Vermögenswerte eingefroren werden können und von US-Seite keine Geschäftsbeziehungen bestehen dürfen. Bild vergrößern US-Präsident Donald Trump Foto: Evelyn Hockstein / Auch die Ehefrau von Díaz-Canel, Lis Cuesta Peraza, sowie sein Stiefsohn Manuel Anido Cuesta, wurden mit Sanktionen belegt.
Von den Maßnahmen betroffen sind ebenfalls ein Sohn, Alejandro Castro, und ein Enkel, Raúl Alejandro Castro, des 95-jährigen Ex-Präsidenten Raúl Castro, eine mächtige Figur hinter den Kulissen in dem sozialistischen Karibikstaat. Mit dem Schritt erhöhen die USA den Druck auf die Regierung Kubas. US-Präsident Donald Trump hatte immer wieder eine mögliche »Übernahme« des Landes, das wirtschaftlich schwer angeschlagen ist, ins Spiel gebracht.
Am Donnerstag erklärte der Republikaner, das Land sei »im Grunde schon zusammengebrochen«. Und weiter: »Wir werden uns darum kümmern, sobald wir fertig sind (mit dem Krieg gegen Iran, d. « Der kubanische Präsident führt seit 2018 die Regierungsgeschäfte in Havanna.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





