
Kuba: Wegen der Ölblockade der USA wird selbst Reis zum Luxusgut
Versorgungskrise Die Lage auf Kuba, erklärt an einem Sack Reis Um zu essen, muss die Kubanerin Yordana Hernández jeden Tag improvisieren. Die Läden sind leer, Gas zum Kochen gibt es nicht, Verlass ist höchstens auf...
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Versorgungskrise Die Lage auf Kuba, erklärt an einem Sack Reis Um zu essen, muss die Kubanerin Yordana Hernández jeden Tag improvisieren. Die Läden sind leer, Gas zum Kochen gibt es nicht, Verlass ist höchstens auf Stromausfälle. Nicht nur Trump und seine Ölblockade sind schuld an der Misere.
Aus Cienfuegos berichtet Jens Brambusch 25. 57 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Schlange vor einem Laden in Havanna: »Nichts ist mehr normal« Foto: Yamil Lage / Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
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positiv bewerten negativ bewerten Als das Licht in der Küche von Yordana Hernández kurz flackert, richtet sie ein Stoßgebet gen Himmel. »Bitte, bitte, jetzt keinen Stromausfall. « Der Reis im Kocher braucht nur noch wenige Minuten.
Was Experten sagen
»Si no hay arroz, no hay comida«, zitiert die 46-Jährige eine kubanische Redewendung: Wenn es keinen Reis gibt, hat man nicht gegessen. Auf dem Herd köcheln getrocknete Bohnen. Elvis, ihr Mann, steht seit Stunden auf dem kleinen Balkon und beäugt die Glut unter dem Kochtopf, in dem ein Stück Schweinefleisch gart.
Yordana erwartet Besuch, hat ausländische Freunde eingeladen, alles soll perfekt sein. Schweinefleisch mit Bohnen und Reis ist ein Klassiker der kubanischen Küche. Seit Wochen freut sie sich auf dieses selten gewordene Festmahl.
In der Energie- und Wirtschaftskrise sind Lebensmittel für viele Kubaner unerschwinglich geworden. Selbst Reis, das Grundnahrungsmittel Nummer eins, ist ein Luxusgut. Laut einer Studie des Observatorio Cubano de Derechos Humanos (OCDH), einer spanischen NGO, leben 89 Prozent der Kubaner in extremer Armut; sieben von zehn Einwohnern verzichten regelmäßig auf Mahlzeiten.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





