
Künstliche Intelligenz: Microsoft will Belegschaft um zwei Prozent reduzieren
Trend bei US-Konzernen Wegen KI – Microsoft baut weitere 4800 Stellen ab US-Technologiekonzerne streichen wegen künstlicher Intelligenz immer mehr Jobs, so auch Microsoft. Das Unternehmen will seine Belegschaft um zwei...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Trend bei US-Konzernen Wegen KI – Microsoft baut weitere 4800 Stellen ab US-Technologiekonzerne streichen wegen künstlicher Intelligenz immer mehr Jobs, so auch Microsoft. Das Unternehmen will seine Belegschaft um zwei Prozent reduzieren. 02 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Microsoft-Standort in Paris Foto: Gonzalo Fuentes / Microsoft will zusätzliche 4800 Jobs streichen. Das entspricht rund zwei Prozent der Belegschaft.
Die Einzelheiten
Schon zuvor hatte das Unternehmen angekündigt, 9000 Stellen einsparen zu wollen. Die geschäftsführende Vizepräsidentin Amy Coleman betonte, die wegfallenden Jobs würden »nicht durch künstliche Intelligenz ersetzt«. Dennoch hängt die Kürzung mit der neuen Technologie zusammen: Die zunehmende Automatisierung verändere die Arbeitsprozesse, so Coleman.
Damit folgt Microsoft einem anhaltenden Trend: In den vergangenen Monaten haben US-Technologiekonzerne nach Angaben des Portals Layoffs. Vor allem Cloudanbieter wie Microsoft, Google oder Amazon Web Services (AWS) stehen wegen der steigenden Kosten für den Aufbau neuer Rechenzentren unter Sparzwang. Allein Microsoft will im laufenden Jahr 190 Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur investieren.
Gleichzeitig treibt der Bauboom bei Rechenzentren die Preise für Computerchips in die Höhe. Dies dämpft Microsofts Videospiele-Geschäft. Der Konzern musste unlängst die Preise für die Konsole Xbox anheben, obwohl deren Absatz bereits schwächelte – der geplante Stellenabbau trifft unter anderem diesen Bereich.
Was Experten sagen
Die neue Chefin der Sparte, Asha Sharma, forderte daraufhin einen »Neustart«. Die Gewinnspanne sei auf drei Prozent geschrumpft. Mehr zum Thema »Graue Bärte« auf dem US-Arbeitsmarkt gefragt: Ford holt Hunderte Ingenieure zurück – weil KI sie doch nicht ersetzen konnte Gewinner und Verlierer der neuen Arbeitswelt: Killt die KI meinen Job?
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