
Künstliche Intelligenz: USA verschärfen Exportregeln für KI-Chips nach China
Technologieexport und Sicherheitsfragen USA verschärfen Exportkontrollen für KI-Chips nach China Die US-Regierung schließt ein Schlupfloch beim Export von Hochleistungs-Chips, um Chinas Zugang zu wichtiger...
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Technologieexport und Sicherheitsfragen USA verschärfen Exportkontrollen für KI-Chips nach China Die US-Regierung schließt ein Schlupfloch beim Export von Hochleistungs-Chips, um Chinas Zugang zu wichtiger Halbleitertechnologie weiter einzuschränken. Diese Lücke war erst durch Präsident Trump entstanden. 10 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Ein Nvidia-Chip (Symbolbild) Foto: Michael Bihlmayer / Bihlmayerfotografie / IMAGO Die US-Regierung zieht die Zügel bei der Ausfuhr hochmoderner KI-Chips weiter an. Das Handelsministerium in Washington kündigt neue Regeln an, sie sollen verhindern, dass chinesische Unternehmen über Tochterfirmen im Ausland Zugang zu den leistungsfähigsten Prozessoren amerikanischer Hersteller erhalten.
Die Einzelheiten
Nach Angaben der Behörde benötigen künftig auch Niederlassungen chinesischer Konzerne außerhalb der Volksrepublik eine Exportlizenz, wenn sie Chips der neuesten Generation beziehen wollen. Betroffen sind unter anderem die besonders leistungsfähigen »Blackwell«- und »Rubin«-Prozessoren des US-Konzerns Nvidia sowie die MI350X-Chips von AMD. Mit den neuen Vorgaben schließt die US-Regierung eine Lücke, die seit rund einem Jahr bestand.
Diese war entstanden, nachdem die Regierung von Präsident Donald Trump im Mai 2025 die Umsetzung einer noch unter seinem Vorgänger Joe Biden beschlossenen Regelung vorübergehend ausgesetzt hatte. Hochleistungschips über Auslandsstandorte beschaffenBranchenkenner gehen davon aus, dass chinesische Technologiekonzerne die Situation nutzten, um große Mengen der begehrten KI-Hardware über Auslandsstandorte zu beschaffen. Möglicherweise seien Hunderttausende Hochleistungschips an Niederlassungen chinesischer KI-Unternehmen in Ländern wie Malaysia geliefert worden.
Der frühere Mitarbeiter des US-Außenministeriums Chris McGuire sprach von einem erheblichen Sicherheitsproblem. Chinesische Firmen hätten die Chips »sehr wahrscheinlich in großem Maßstab« erworben, schrieb er in sozialen Netzwerken. Mehr zum Thema Umstrittene Lieferung: Trump will Export von Nvidia-KI-Chip nach China erlauben Künstliche Intelligenz: Nvidia bezeichnet US-Exportkontrollen für KI-Chips als Fehlschlag Ringen um KI-Vorherrschaft: Amazon und Microsoft schlagen Einschränkung von Chipexporten nach China vor Bereits ausgelieferte Systeme dürfen nach Angaben des Handelsministeriums jedoch weiter betrieben und gewartet werden.
Die neuen Vorschriften betreffen hauptsächlich künftige Lieferungen. Die USA versuchen seit Jahren, Chinas Zugang zu fortschrittlicher Halbleitertechnologie einzuschränken. Washington befürchtet, dass die leistungsfähigsten KI-Chips sowohl für wirtschaftliche als auch für militärische Zwecke eingesetzt werden könnten.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





