
Kuriose WM-Storys (13): Der berühmteste Linienrichter hat keine Linie
Kuriose WM-Storys (13) : Der berühmteste Linienrichter hat keine Linie Von Christian Eichler 25.06.2026, 16:20Lesezeit: 2 Min. Zum Glück ohne Torlinientechnik: Englands Nationalteam, hier mit Kapitän Bobby Moore,...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Kuriose WM-Storys (13) : Der berühmteste Linienrichter hat keine Linie Von Christian Eichler 25. 2026, 16:20Lesezeit: 2 Min. Zum Glück ohne Torlinientechnik: Englands Nationalteam, hier mit Kapitän Bobby Moore, bejubelt auch dank des „Wembley-Tores“ den WM-Sieg 1966.
Picture AllianceTofik Bachramow glaubt beim WM-Finale 1966 zu sehen, was nicht zu sehen war. Seine absurden Erklärungen für das „Wembley-Tor“ schaden ihm nicht. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Quizfrage eins: Wie heißt der einzige Beteiligte des WM-Finales von 1966, nach dem ein Stadion benannt worden ist?
Die Einzelheiten
Die Antwort lautet nicht Beckenbauer oder Seeler, Charlton oder Moore. Sondern, je nach Transkription aus dem kyrillischen Alphabet, Bachramow oder Bakhramov oder, in aserbaidschanischer Schreibweise: Bəhramov. Wobei in letzterer Version der seltsame zweite Buchstabe nicht nur wie das Spiegelbild eines e, sondern auch wie das Sinnbild einer seltsam verdrehten Geschichte anmutet.
LiveblogSpielplanTabellenSonderseiteDFB-Team Die Geschichte des Mannes, für den in Aserbaidschan das Nationalstadion, einst nach Stalin, dann nach Lenin benannt, in Tofiq-Bəhramov-Stadion umgetauft wurde; der überdies mit Statuen und Briefmarken verewigt und als einziger Linienrichter der Welt weltbekannt wurde. Und all diesen Ruhm einem heftigen Winken und Nicken in Minute 101 des Finales von Wembley verdankte. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen „Nicht drin“Was in jener Minute geschieht, wäre mit moderner Torlinientechnik, seit 2014 WM-Standard, nach wenigen Sekunden passé gewesen. Ein kurzer Blick auf die Uhr, und Schiedsrichter Gottfried Dienst hätte die prompte Gewissheit erhalten, die die Universität Oxford erst dreißig Jahre später wissenschaftlich fundiert nachliefern wird: nicht drin. So aber wird der Schuss von Geoff Hurst an die Unterkante der Latte und von dort Richtung Torlinie zum ewigen „Wembley-Tor“.
Was Experten sagen
Im entscheidenden Moment, dem des Aufpralls am Boden, ist der Ball für Dienst hinter dem Rücken von Torwart Hans Tilkowski unsichtbar. Während der Postbeamte aus Basel seine Blindheit in dieser Angelegenheit feststellt, winkt am Spielfeldrand der Physiklehrer aus Baku so heftig, als wolle er einen Londoner Doppeldeckerbus anhalten. Dabei hat Bəhramov unmittelbar nach dem Schuss die Fahne noch unten gelassen.
Später wird er einräumen, dass er nicht sah, wo genau der Ball aufprallte. Externer Inhalt von Youtube Um externe Inhalte anzuzeigen, ist Ihre widerrufliche Zustimmung nötig. Dabei können personenbezogene Daten von Drittplattformen (ggf.
USA) verarbeitet werden. Weitere Informationen . Externe Inhalte aktivieren Auch Diensts kickende Landsleute könnten wenig Positives über Bəhramovs Seh- und Urteilskraft bezeugen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





