
Leichtathletik: Owen Ansah verbessert deutschen 100-Meter-Rekord auf 9,98 Sekunden
»Kein One-Hit-Wonder« Sprinter Owen Ansah knackt erneut deutschen Rekord Vor zwei Jahren blieb Owen Ansah über die 100 Meter als erster Deutscher unter 10 Sekunden. Nun brach er seinen eigenen Rekord, dieses Mal...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: »Kein One-Hit-Wonder« Sprinter Owen Ansah knackt erneut deutschen Rekord Vor zwei Jahren blieb Owen Ansah über die 100 Meter als erster Deutscher unter 10 Sekunden. Nun brach er seinen eigenen Rekord, dieses Mal brauchte er nur 9,98 Sekunden. Schneller war in diesem Jahr noch kein Europäer.
42 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Sprinter Ansah in Regensburg Foto: Stefan Mayer / Eibner / IMAGO Nach seinem Rekordlauf grinste Owen Ansah breit und zuckte mit den Schultern.
Die Einzelheiten
»Ich wollte es unbedingt auf die Bahn bringen«, sagte er nach seinen 9,98 Sekunden über 100 Meter und ergänzte voller Genugtuung: »Ich wollte zeigen, dass ich kein One-Hit-Wonder bin. « Das ist dem Hamburger gelungen. 2024 war er bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig in 9,99 Sekunden als erster Deutscher auf der Königs-Sprintstrecke unter den magischen 10 Sekunden geblieben.
Nun drückte er den nationalen Rekord im Regensburger Universitätsstadion noch mal um eine Hundertstelsekunde. Mehr zum Thema Owen Ansah: Der schnellste Deutsche der Geschichte Von Jan Göbel Rekord bei Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften: Ansah läuft 100 Meter als erster Deutscher unter 10 Sekunden Dabei war »der schnellste Deutsche aller Zeiten«, so der Titel einer ZDF-Doku über Ansah, bei guten Rückenwind-Bedingungen von 0,8 Metern pro Sekunde keineswegs volles Risiko gegangen, beteuerte der 25-Jährige: »Ich wollte es schon in Dresden zeigen, da war ich ein bisschen zu schnell aus den Startblöcken, deswegen habe ich mir heute ein bisschen Zeit gelassen. « Bild vergrößern Ansah beim Zieleinlauf in Regensburg Foto: Stefan Mayer / Eibner / IMAGO Beim Goldenen Oval am 31.
Mai in der sächsischen Landeshauptstadt war ihm noch sein Ehrgeiz zum Verhängnis geworden, nach einem Fehlstart war Schluss. Berufsrisiko eines Zeitenjägers eben. Die Form aber war gut zwei Monate vor der Leichtathletik-EM in Birmingham, die von 10.
Was Experten sagen
August stattfinden wird, wohl schon da. In Regensburg wurde daraus Gewissheit. Chancen auch bei der EMBeim Zieleinlauf – da zeigte die Uhr zunächst noch 9,99 Sekunden – schlug er mit der Faust auf seine Brust, vor dem Monitor mit der nach unten korrigierten 9,98 posierte er dann liegend mit erhobenem Daumen für die Kameras.
In der kommenden Woche startet Ansah in Mannheim über 100 Meter und über die doppelte Distanz. Danach wartet auf den Athleten des Hamburger SV eine intensive Trainingsphase, um bei der EM in Großbritannien noch mal einen draufzusetzen. Einerseits mit der Sprintstaffel, mit der er Anfang Mai den deutschen 4 × 100-Meter-Rekord bei den World Relays in Botswana verbessert hatte.
Aber auch individuell: Ansahs 9,98 Sekunden sind die beste Zeit eines Europäers in diesem Jahr.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





