
Lettlands Präsident: „Wir machen das nicht für Amerika“
Lettlands Präsident : „Wir machen das nicht für Amerika“ Von Matthias Wyssuwa 05.07.2026, 12:58Lesezeit: 5 Min. Lettlands Präsident Edgars Rinkēvičs am 3. Juli beim Interview mit der F.A.Z. in BerlinOmer MessingerDer...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Lettlands Präsident : „Wir machen das nicht für Amerika“ Von Matthias Wyssuwa 05. 2026, 12:58Lesezeit: 5 Min. Lettlands Präsident Edgars Rinkēvičs am 3.
Juli beim Interview mit der F. in BerlinOmer MessingerDer lettische Präsident Edgars Rinkēvičs hält einen Krieg gegen Russland gerade für nicht wahrscheinlich. Aber das könne sich schnell ändern.
Die Einzelheiten
Deshalb müsse die NATO aufrüsten. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Herr Präsident, Sie haben bei Ihrem Besuch am Freitag im Kanzleramt darauf hingewiesen, dass Lettland mit seinen baltischen Nachbarn sofort in einer direkten Konfrontation mit Russland stünde, sollte es einen Angriff geben. Fürchten Sie, dass Moskau bald NATO-Artikel 5 testet?
Wir leben in einer Welt, in der es unverantwortlich wäre, irgendein Szenario auszuschließen, auch nicht das schlimmste. Wir müssen aber auch die Fakten betrachten, und dann würde ich sagen: Auch wenn in der Ukraine ein vollumfänglicher Krieg herrscht, ist eine direkte militärische Invasion der baltischen Staaten durch Russland gerade nicht sehr wahrscheinlich. Das kann sich aber ändern, und das kann sich auch sehr schnell ändern.
Auch darüber habe ich mit meinen baltischen Kollegen und dem Bundeskanzler geredet: Wir dürfen nicht vergessen, dass es nicht nur ein Problem von Lettland, Litauen oder Estland wäre, wenn Russland bei uns Artikel 5 austestet. Es ist ein Problem der ganzen NATO. Es muss klar sein: Wenn die NATO angegriffen wird, reagiert die NATO angemessen.
Was Experten sagen
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Ist die NATO überhaupt in der Lage, angemessen zu reagieren? Es wird besser, aber wir sind noch nicht am Ziel.
Wir beginnen endlich in der NATO, unsere Beschlüsse auch umzusetzen. Die Verteidigungsausgaben steigen, wir haben Air Policing an der NATO-Ostflanke und eine multinationale Brigade in unserem Land. Das war alles vor einigen Jahren noch nicht absehbar.
Aber wir müssen uns auch mit den Defiziten befassen, das meint die Luftverteidigung, Drohnenabwehr und Elemente der hybriden Kriegsführung. Wir bauen die baltische Verteidigungslinie auf. Das braucht Zeit, erfordert Anstrengungen, und wir müssen auch berücksichtigen, dass sich die Lage ständig weiterentwickelt – was im Jahr 2023 vielleicht noch gut war, reicht 2026 nicht mehr aus.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





