
Libanon: Israel hat Kreuzfahrerburg Beaufort erstmals seit 26 Jahren wieder bombardiert
Strategische Stellung im Libanon Israel nähert sich Kreuzfahrerburg Beaufort erstmals seit einem Vierteljahrhundert 30 Kilometer nördlich der Grenze: Israels Premier Benjamin Netanyahu hat dem Militär den Marschbefehl...
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Strategische Stellung im Libanon Israel nähert sich Kreuzfahrerburg Beaufort erstmals seit einem Vierteljahrhundert 30 Kilometer nördlich der Grenze: Israels Premier Benjamin Netanyahu hat dem Militär den Marschbefehl über den Litani-Fluss gegeben. Im Kampf gegen die Hisbollah rückt nun auch ein weiterer hochsymbolischer Ort in den Fokus. 33 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Rauch steigt auf: Die Burg Beaufort im Libanon Foto: aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Die israelische Armee hat ihren Einsatz gegen die schiitische Hisbollah-Miliz im benachbarten Libanon in den vergangenen Tagen massiv ausgeweitet.
Israels Premier Benjamin Netanyahu hat bei einem Truppenbesuch im Grenzgebiet nun erklärt, dass das Militär den Litani überquere. Der Fluss verläuft etwa dreißig Kilometer nördlich der Grenze. Zudem bringen sich nach übereinstimmenden israelischen Medienberichten Soldaten in der Nähe der Kreuzfahrerburg Beaufort in Stellung.
Es ist das erste Mal seit rund einem Vierteljahrhundert, dass die Israelis dort Position beziehen. Beaufort hat hohe symbolische Bedeutung:Während der Besatzung des Südlibanons von 1982 bis 2000 war die Burg erst lange umkämpft – und dann viele Jahre ein vorgerückter Armeestützpunkt. Für viele Männer Ü45, die ihren Wehr- und Reservedienst noch im Libanon abgeleistet haben, ist Beaufort ein vertrauter Ort.
Was Experten sagen
Der Autor Ron Leshem hat ihn in den Mittelpunkt seines Antikriegsromans »Wenn es ein Paradies gibt« gestellt. Mehr zum Thema Nach Vertreibung der Hisbollah: Israel verwüstet den Südlibanon – wie Gaza Von Anna-Lena Kornfeld, Christoph Reuter und Achim Tack Bei dem israelischen Militäreinsatz wurden nach offiziellen Angaben seit Anfang März mehr als 3300 Menschen getötet. Allein in den vergangenen sieben Tagen wurden laut Uno-Kinderhilfswerk Unicef vom Freitag mindestens 15 Kinder getötet und mehr als 60 weitere verletzt.
Für Freitag ist ein Treffen von Militärvertretern Israels und des Libanon in Washington angesetzt. Das Treffen findet im Vorfeld einer neuen direkten Gesprächsrunde zwischen beiden Ländern am 2. Die Hisbollah, deren erklärtes Ziel die Vernichtung Israels ist, lehnt die direkten Gespräche zwischen dem Libanon und Israel sowie das unter Vermittlung der USA geschlossene Waffenruhe-Abkommen ab.
Die Stimmung in dem Ex-Bürgerkriegsland ist angespannt. Hisbollah-Chef Naim Kassim hat erst Anfang der Woche zum Sturz der Regierung im Libanon aufgerufen. Der Libanon war durch neue Angriffe der Hisbollah auf Israel in den Irankrieg hineingezogen worden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





