
Liebigschule Giessen: Abi-Motto-Eklat ohne gerichtliche Folgen
Liebigschule Giessen : Abi-Motto-Eklat ohne gerichtliche Folgen Von Thorsten Winter 02.07.2026, 07:04Lesezeit: 3 Min. Die Liebigschule in GießenDaniel PilarVor einem Jahr geriet die Liebigschule Gießen wegen...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Liebigschule Giessen : Abi-Motto-Eklat ohne gerichtliche Folgen Von Thorsten Winter 02. 2026, 07:04Lesezeit: 3 Min. Die Liebigschule in GießenDaniel PilarVor einem Jahr geriet die Liebigschule Gießen wegen Abi-Motto-Vorschlägen im NS-Jargon überregional in die Schlagzeilen.
Vor Gericht müssen die Urheber nicht. Das Gymnasium hat sie aber schon bestraft. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Der Eklat um das Abi-Motto der Liebigschule in Gießen hat zwar rechtliche Folgen.
Die Einzelheiten
Vor Gericht müssen die Urheber der abseitigen Idee aber nicht. „Das Ermittlungsverfahren gegen die insgesamt fünf Beschuldigten wegen des Verdachts der Volksverhetzung wurde gegen entsprechende Auflagen eingestellt“, teilte die Staatsanwaltschaft Gießen auf Anfrage mit. Die Auflagen bestehen demnach darin, dass die Strafverfolger den jungen Leuten zum einen gemeinnützige Arbeitsstunden auferlegen.
Zum anderen müssen sich die jungen Menschen im Rahmen einer schriftlichen Ausarbeitung mit den Gräueltaten des nationalsozialistischen Regimes und des Islamischen Staates intensiv auseinandersetzen. Zudem werden die Auflagen im sogenannten Erziehungsregister eingetragen, wie ein Sprecher erläuterte. Die Staatsanwaltschaft hatte gemeinsam mit der Polizei monatelang ermittelt und hat nun kurz vor dem Ende des Schuljahres die Akte geschlossen.
Die Hoffnung von Schulleiter Dirk Hölscher auf ein Ergebnis der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen deutlich vor Schuljahresende hat sich mithin nicht erfüllt. Der Fall erregte Aufsehen über die Region hinaus. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
Was Experten sagen
bei Google bevorzugen „NSDABI – Verbrennt den Duden“ und islamfeindliches MottoIn einer Chatgruppe von angehenden Abiturienten der Gießener Liebigschule waren zwei Vorschläge im NS-Jargon für das Abi-Motto 2026 aufgetaucht – deshalb ermittelte die Polizei von Amts wegen. Sie sah den Verdacht einer Straftat als gegeben an, wie ein Sprecher sagte. Die Polizei stellte demnach selbst in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Strafanzeige.
Der Sachverhalt ist auch dem hessischen Verfassungsschutz bekannt, wie ein Sprecher bestätigte. Einer der an der kurz „Lio“ genannten Schule verbreiteten Vorschläge lautete „NSDABI – Verbrennt den Duden“, ein zweiter „Abi macht frei“, angelehnt an den Spruch „Arbeit macht frei“ an den Toren der NS-Vernichtungslager wie etwa Auschwitz. Zudem hatte jemand die islamfeindliche Zeile „Abi Akbar – Explosiv durchs Abi“ in die Chatgruppe gestellt, in der Vorschläge für das Abi-Motto gesucht wurden.
Andere Schüler machten diese Vorschläge bekannt und distanzierten sich umgehend davon, auch auf ihren Social-Media-Kanälen wie Instagram. „Solche relativierenden, diskriminierenden und menschenverachtenden Inhalte haben absolut keinen Platz – weder an unserer Schule noch in unserer Gesellschaft“, hieß es etwa in einem Post. Auch aus der Schülervertretung heraus wurden die Vorschläge verurteilt.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





