
Lieferdienst Wolt: „Unser größter Wettbewerber ist der Kühlschrank“
Lieferdienst Wolt : „Unser größter Wettbewerber ist der Kühlschrank“ Von Dominik Jäger , Maximilian Sachse 04.07.2026, 19:17Lesezeit: 5 Min. Harter Wettbewerb: Fahrer der Konkurrenten Wolt und LieferandoEPAFür...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Lieferdienst Wolt : „Unser größter Wettbewerber ist der Kühlschrank“ Von Dominik Jäger , Maximilian Sachse 04. 2026, 19:17Lesezeit: 5 Min. Harter Wettbewerb: Fahrer der Konkurrenten Wolt und LieferandoEPAFür Lieferdienste ist Deutschland einer der härtesten Märkte.
Wolt-Chefin Marianne Vikkula sagt, wie sie hierzulande trotzdem expandieren will. Und wann in Deutschland Roboter Pizza, Einkäufe und Medikamente liefern. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Als Expansionsmanagerin startete Marianne Vikkula vor acht Jahren bei Wolt.
Die Einzelheiten
Seit einem Dreivierteljahr ist sie Geschäftsführerin des finnischen Lieferdienstes und hat große Pläne: Sie will das Liefergeschäft in Deutschland, einem der härtesten Märkte, ausbauen. Dabei setzt sie auf Technologie, Drohnen und Roboter. Der europäische Föderalismus jedoch erschwere ihre Expansionspläne.
Wolt ist vor zwölf Jahren als Lieferdienst für Restaurantbestellungen in Helsinki gestartet und mittlerweile in mehr als 30 Ländern aktiv. Längst hat sich das Unternehmen wie nahezu alle Anbieter vom reinen Essenslieferanten zu einer Onlinehandelsplattform entwickelt. Neben Pizza, Sushi und Nudeln können Kunden auch Einkäufe, Kosmetik und Medikamente nach Hause bestellen.
Als „Quick Commerce“ bezeichnet die Branche diese schnelle Zustellung von Konsumgütern. Marianne Vikkula spricht auf der Technologieveranstaltung von Slush, dessen Geschäftsführerin sie vor ihrem Start bei Wolt war. Picture AllianceWolt-Chefin will mehr als Restaurantbestellungen anbietenMehr als die Hälfte der Nutzer habe aber „noch nichts anderes als Restaurantessen ausprobiert“, sagt Vikkula der F.
Was Experten sagen
Sie fügt hinzu: „Das wollen wir ändern. “ Dazu baut Wolt eigene virtuelle Supermärkte auf, die sogenannten Wolt Markets. Dort lassen sich Lebensmittel oder auch WM-Fanartikel wie im Supermarkt bestellen und abholen.
Auch Lieferando und Uber Eats liefern längst nicht mehr nur Döner, sondern auch Taschentücher, Handyladekabel und so weiter. Die Ursprungsidee von Lieferando, Delivery Hero, Wolt und Co. war es, Restaurants mit Kunden via Plattform zu verbinden.
Die Restaurants fuhren ihr Essen mit eigenen Fahrern aus. Ergänzend stellten die Plattformen eigene Fahrer ein. „Als wir mit Restaurant-Lieferungen gestartet sind, haben unsere Kunden schnell auch Haushaltswaren nachgefragt“, sagt Vikkula.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





