
London: Ex-Mitarbeiter warnt vor möglichem Asbestrisiko in der U-Bahn
Mögliches Asbestrisiko Ex-Mitarbeiter von London Underground warnt vor Staub in den U-Bahn-Schächten U-Bahn-Arbeiter Micky Steeds wurde von seinem Arbeitgeber entlassen, weil er Bedenken zu möglicherweise asbestlastigem...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Mögliches Asbestrisiko Ex-Mitarbeiter von London Underground warnt vor Staub in den U-Bahn-Schächten U-Bahn-Arbeiter Micky Steeds wurde von seinem Arbeitgeber entlassen, weil er Bedenken zu möglicherweise asbestlastigem Dreck äußerte, den er entfernen sollte. Ein Gericht gab ihm recht. Jetzt geht er an die Öffentlichkeit.
06 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Fahrgäste der Londoner U-Bahn Foto: Jose Sarmento Matos / Bloomberg / Getty Images aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Jahrelang entfernte er Staub aus Lüftungs- und Aufzugschächten in der Londoner U-Bahn, dann erfuhr er nach eigenen Angaben, dass der Dreck möglicherweise giftig ist. Als Michael Steeds sich dagegen wehrte, entließ ihn sein Arbeitgeber, zu Unrecht, wie ein Arbeitsgericht befand. Nun wendet sich Steeds durch ein Gespräch mit dem britischen »Guardian « an die Öffentlichkeit.
»Jeder, der in diese Züge einsteigt, muss davon wissen. Die Menschen dort unten werden einer Gefahr ausgesetzt«, so zitiert die Zeitung den Whistleblower. Nicht mal mit einer geeigneten Schutzmaske ausgestattetDem Bericht zufolge war Steeds seit 2018 bei der Londoner U-Bahn angestellt.
Was Experten sagen
Seine Kollegen und er seien dafür zuständig gewesen, den Dreck aus den engen Kanälen unter den Bahnsteigen zu entfernen, der sich dort über Jahrzehnte angesammelt hatte. Manchmal sei der Staub so dicht gewesen, dass er seine Hände nicht habe sehen können, berichtet Steeds. Irgendwann habe er gehört, dass der Staub gefährliche Konzentrationen an Asbest sowie anderen Substanzen wie Chrom, Arsen, Silikaten und Eisenoxid enthalten könne, so berichtet der »Guardian«.
Steeds habe begonnen, seine Bedenken zu äußern. In den ersten 15 Monaten seiner Arbeit sei er nicht mal mit einer geeigneten Schutzmaske ausgestattet worden, hieß es den Angaben zufolge später vor dem Arbeitsgericht, das sich mit dem Fall befasste. 19 Monate lang habe er von Asbest befallene Kabel mit einer harten Staubsaugerbürste behandelt.
Erst dann habe er eine Schulung zum Umgang mit Asbest bekommen, hieß es demnach im Laufe der Ermittlungen. Zudem sei der Sondermüll, den die Arbeiter sammelten, nicht sicher entsorgt worden, wirft Steeds seinem Ex-Arbeitgeber vor. Arbeitsgericht: Steeds wurde unberechtigterweise entlassenVon den Verantwortlichen seines Arbeitgebers London Underground Limited seien seine Beschwerden zurückgewiesen worden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




