
»Magnifica Humanitas« von Leo XIV.: Wie die Techbranche auf das KI-Manifest des Papstes reagiert
Enzyklika zu künstlicher Intelligenz Wie die Techbranche auf das KI-Manifest des Papsts reagiert Leo XIV. warnt vor einer zu schnellen, zu rücksichtslosen Entwicklung künstlicher Intelligenz. An seiner Seite: ein...
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Enzyklika zu künstlicher Intelligenz Wie die Techbranche auf das KI-Manifest des Papsts reagiert Leo XIV. warnt vor einer zu schnellen, zu rücksichtslosen Entwicklung künstlicher Intelligenz. An seiner Seite: ein Mitgründer von Anthropic.
Auch Vertreter anderer KI-Firmen sollen den Papst getroffen haben. 50 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (7 Minuten) 7 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Präsentation des Lehrschreibens im Vatikan: Papst Leo und Chris Olah, Mitgründer von Anthropic Foto: Maurizio Brambatti / EPA Papst Leo XIV. hat in seinem ersten großen Lehrschreiben gefordert, künstliche Intelligenz (KI) stärker zu regulieren und die Entwicklung von KI-gesteuerten Systemen zu verlangsamen. In der am Montag veröffentlichten Enzyklika »Magnifica Humanitas«, übersetzt erhabene oder großartige Menschlichkeit, warnt der Papst davor, dass KI-Technologie Desinformation verbreite und die Welt in endlose Kriege stürzen könne.
Es bedürfe eines aktiveren politischen Engagements, um die Dinge zu entschleunigen, wenn sich alles beschleunige, sagt er. fordert zudem strenge ethische Grenzen für den Einsatz von KI beim Militär und insbesondere in der Fernkriegsführung. Er betonte, es sei unzulässig, Maschinen über Leben und Tod entscheiden zu lassen.
Mit dieser Haltung unterscheidet sich Leo XIV. , der in den USA geboren wurde, von der Trump-Regierung. Diese setzt sich bei der KI-Entwicklung für eine Deregulierung ein, hat mit dem Papst aber noch weitere Konfliktpunkte.
Was Experten sagen
»Künstliche Intelligenz muss entwaffnet werden, befreit von den Logiken, die sie zu einem Instrument der Herrschaft, der Ausgrenzung und des Todes machen«, sagte Leo XIV. bei einer Präsentation der Enzyklika im Vatikan. Als Anthropic-Mitgründer im VatikanIn seinem Werk prangert der Papst wiederholt die Konzentration von Macht und Daten in den Händen weniger Menschen im privaten Sektor als Gefahr an.
Er forderte eine externe Regulierung ihrer Arbeit. »Es reicht nicht aus, sich abstrakt auf Ethik zu berufen. Es bedarf solider rechtlicher Rahmenbedingungen, unabhängiger Aufsicht, informierter Nutzer und eines politischen Systems, das seine Verantwortung nicht abgibt«, so Leo XIV.
»Eine moralischere KI reicht nicht aus, wenn diese Moral von einigen wenigen bestimmt wird. « An KI-Entwickler und für KI-Regulierung verantwortliche politische Entscheidungsträger appelliert der Papst, einen Gang zurückzuschalten und über ihr Handeln nachzudenken. Er fordert sie nachdrücklich auf, sich an ethischen und spirituellen Leitlinien zu orientieren und nicht für den eigenen Profit oder die eigene Macht, sondern zum Wohle der Menschheit zu arbeiten.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





